Bereits 30 Zentimeter Neuschnee

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Die erneuten starken Schneefällen sorgten im Wiener Frühverkehr für Chaos: erhebliche Probleme und umfangreiche Staus sorgten für erschwertes Vorankommen auf den Straßen. Auch bei den öffentlichen Verkehrsmittel gab es Probleme.

Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee haben am Mittwoch im Wiener Frühverkehr für erhebliche Probleme und umfangreiche Staus in allen Stadteinfahrten und wichtigen Querverbindungen gesorgt. Laut ÖAMTC waren vor allem die Südosttangente, die Ost Autobahn (A4), die Donauufer Autobahn (A22), die Nordbrücke sowie die Westeinfahrt betroffen.

Situation im Frühverkehr

Auf dem Äußeren Währinger Gürtel im Bereich des AKH kam es zu erheblichen Verzögerungen, da die Lenker von zwei Schwerfahrzeugen Ketten anlegten. Sonst wäre an ein Weiterkommen nicht mehr zu denken gewesen. In anderen Stadtteilen kam es durch hängen gebliebene Fahrzeuge zu Verzögerungen. In den Außenbezirken waren einzelne Nebenverbindungen teils hüfthoch verweht.

Auf der Westautobahn herrschten – so der ARBÖ – zwischen Wien und St. Pölten so tief winterliche Fahrbahnverhältnisse, dass Schwerfahrzeuge Richtung Wien großräumig ausweichen mussten. Der A1- Abschnitt zwischen Amstetten Ost und Ybbs musste gesperrt werden. Auch auf der Wiener Außenringautobahn sorgten die Schneemengen speziell bei Lkw-Fahrern für Probleme – immer wieder blieben die Laster hängen.

Verzögerungen bei “Öffis”

Auch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel brachte nicht viel: So benötigte man von Stadlau nach Heiligenstadt statt 50 Minuten die doppelte Zeit. Auf allen Verbindungen kam es zu Verspätungen, meldeten die Wiener Linien.

Laut Magistratsabteilung 48 waren Mittwoch früh in Wien etwa 1.160 Mann im Schneeräumeinsatz. Bereits am Vorabend war gegen 20.40 Uhr der gesamte private Fuhrpark alarmiert worden. Aktuell waren etwas über 360 Fahrzeuge im Einsatz.

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