Überdosis: Wiener und Freundin in letzter Sekunde gerettet

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Am Wochenende wurden zwei Süchtige, darunter ein 29-jähriger Wiener, nach einer lebensbedrohlichen Überdosis an Substitol in letzter Sekunde gerettet. Die beiden waren nach einer Therapie in Wien auf dem Weg nach Graz.

Zwei Süchtige sind am Wochenende nach einer lebensbedrohlichen Überdosis an Substitol in letzter Sekunde von Sicherheitsbediensteten auf einer Bahnhofstoilette in der Obersteiermark gefunden worden. Eine 21-jährige Niederösterreicherin und ihr 29-jähriger Freund  aus Wien hatten sich den Drogenersatzstoff gespritzt und waren dann zusammengesackt. Beide konnten gerettet werden, hieß es am Montag von der Sicherheitsdirektion Steiermark.

Die junge Frau wurde am Samstag gegen 6.00 Uhr in der Damentoilette am Bahnhof Bruck/Mur bewusstlos gefunden. Der alarmierte Notarzt begann sofort mit der Stabilisierung der Niederösterreicherin. Erst nach einer Stunde war die 21-Jährige transportfähig und wurde in das LKH Bruck gebracht. In der Zwischenzeit verschlechterte sich der Zustand ihres Wiener Freundes. Auch er musste von den Ärzten versorgt und ins Spital gefahren werden.

Wie sich herausstellte, waren die beiden erst kürzlich von einer stationären Therapie in Wien entlassen worden und mit dem Zug am Weg nach Graz zu einer weiteren Behandlung unterwegs gewesen. Auf der Fahrt dürfte sich das Paar eine noch unbekannte Menge Substitol injiziert haben. Bei dem 29-Jährigen wurden noch drei Kapseln des Drogenersatzstoffes gefunden.

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