Über 1.000 zusätzliche Gastro-Gastarbeiter

Die heimische Gastronomie und Fremdenverkehrswirtschaft wird während der Fußball-Europameisterschaft EURO 2008 genau 1.040 Gastarbeiter mehr anstellen dürfen.

Eine entsprechende Verordnung zum Ausländerbeschäftigungsgesetz hat Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) zu Wochenbeginn in die Begutachtung geschickt, berichtet der “Standard” in seiner Dienstag-Ausgabe.

Je 200 zusätzliche Bewilligungen sind für die Spielaustragungsländer Wien, Salzburg, Tirol und Kärnten vorgesehen, 100 für die Steiermark, 50 für Niederösterreich, 40 für Oberösterreich, 30 für Vorarlberg sowie 20 für das Burgenland. “Die Kontingente orientieren sich im Wesentlichen an den Bedarfserhebungen der Wirtschaftskammern und der AMS-Landesgeschäftsstellen”, so das Ministerium in den Erklärungen zur Verordnung.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) dürfe nur dann Bewilligungen erteilen, wenn für die offenen Stellen kein in Österreich vorgemerkter Arbeitsloser infrage kommt. Maximal sechs Wochen dürfen die EURO-Gastarbeiter aus diesem Titel dann im Lande werken, nicht vor dem 21. Mai und spätestens bis 15. Juli. In der gleichen Verordnung werden auch die Saisonniers für den Sommertourismus festgelegt. Ein Kontingent von 5.245 ausländischen Arbeitskräften wird freigegeben. Diese Bewilligungen gelten maximal 25 Wochen und dürfen nicht nach dem 31. Oktober 2008 enden

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