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Beim Eos-Kino gehen die Lichter aus

Symbolfoto
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Dienstag Abend erstrahlt zum letzten Mal die Leinwand in einem Traditionslichtspielhaus: Das Eos-Kino in der Landstraßer Hauptstraße 137 beendet mit Michael Moores „Fahrenheit 9/11“ seine rund sechzigjährige Karriere als Kino.

Das Filmtheater ist Teil des Klosterkomplexes der Herz-Jesu-Schwestern, die darin ein Krankenhaus, einen Kindergarten und einen Hort betreiben. Die denkmalgeschützten Räumlichkeiten will das Kloster nun für den Kindergarten verwenden.

Betreiberehepaar geht in Pension

Die letzte Vorstellung am Dienstagabend werde ohne besonderen Aufwand abgewickelt, betonte das in Pension gehende Betreiberehepaar Herbert und Elisabeth Huber. Sie führen das Eos seit 1965 – und das bereits in zweiter Generation. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Hubers Vater das Ausweichquartier für den bombenzerstörten Sascha-Palast übernommen, wie die Betreiber erzählen.

Zwar gab es demnach Interessenten für die Übernahme des Betriebes, die vom Kloster jedoch abgelehnt wurden. Man benötige die Räumlichkeiten für eigene Zwecke, da der jetzige Kindergarten zu klein sei.

Dabei wird auch bei der zukünftigen Nutzung das Denkmalamt ein waches Auge auf die Liegenschaft haben. Der Anfang der 30er Jahre von Architekt Felix Angelo Pollak für Vorträge und Theateraufführungen konzipierte Saal steht schließlich unter Denkmalschutz. Die Schwestern wollen den Umbau allerdings erst in zwei Jahren starten.

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