Beide in Teich eingebrochene Kinder gestorben

Jene beiden Buben, die vergangenen Freitag im nördlichen Niederösterreich durch das Eis eines Teiches gebrochen waren, sind tot. "Das war der Sauerstoffmangel, den die Kinder erlitten hatten", erklärte der Vorstand der Wiener Universitäts-Kinderklinik am Wiener AKH, Arnold Pollak.

Die vier und fünf Jahre alten Buben waren leblos in dem Teich aufgefunden worden. Sie hatten einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Rund 45 Minuten waren vergangen, bis erste Reanimationsmaßnahmen eingeleitet worden waren.

Erst einige Stunden nach dem tragischen Unfall hatten die Kinder mit zusätzlich schwerster Unterkühlung in die Wiener Klinik – unter laufenden Reanimationsversuchen – eingeliefert werden können. Sie kamen beide an Herz-Lungen-Maschinen und wurden langsam erwärmt.

Der Zustand der Kinder war seither kritisch gewesen. Zwar hatte der Pulsschlag wieder eingesetzt, doch war das Gehirn durch die extrem langandauernde Nichtversorgung mit Sauerstoff – die Mediziner sprechen von Hypoxie – irreversibel geschädigt. Das menschliche Gehirn übersteht nicht mehr als vier bis fünf Minuten Herz-Kreislauf-Stillstand.

 

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