Bei Rewe-Hausdurchsuchungen "fündig geworden"

Der Vorwurf von Rewe an die Adresse der Bundeswettbewerbsbehörde, "mediale Vorverurteilung" und "Rufschädigung" zu betreiben, lässt BWB-Chef Theodor Thanner offenbar kalt.

Bei der Hausdurchsuchung wegen vermuteter Preisabsprachen in der Zentrale des Lebensmittelkonzerns in Wiener Neudorf sei man fündig geworden, wird Thanner von der “Kronen-Zeitung” zitiert.

“Unser junges Team hat toll gearbeitet, wir wollen noch vor Ostern den ersten Antrag ans Kartellgericht stellen”, sagte Thanner dem Bericht zufolge. Die Hausdurchsuchungen seien von Wiener Neudorf auch auf einen zweiten Standort in Inzersdorf ausgeweitet worden, schreibt die “Kronen-Zeitung”. Laut Thanner werde wegen möglicher Absprachen mit Lieferanten, aber auch der Handelsbetriebe untereinander ermittelt. “Seit letztem Sommer sind wir aktiv, es gibt nicht einen einzelnen Kronzeugen, sondern insgesamt 30 Auskunftspersonen, deren Aussagen wir jetzt für Erhebungen nutzen”, sagte der BWB-Generaldirektor laut “Kronen-Zeitung”. Thanner war Freitagabend für eine Stellungnahme gegenüber der APA nicht erreichbar.

(APA)

 

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