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Bei Plagiat Verlust des Studiumplatzes

Die Fachhochschul-Studiengänge der Wirtschaftskammer Wien (FHWien-Studiengänge) gehen rigoros gegen Plagiatoren vor.

Studierende, die während ihres Studiums eines Plagiats bei Seminar- und Projektarbeiten überführt werden, werden sofort vom weiteren Studium an den FHWien-Studiengängen ausgeschlossen, eine Rückkehr ist nicht möglich, teilten die FHWien-Studiengänge am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Als weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Plagiaten werden in Kürze alle Abschlussarbeiten verpflichtend elektronisch geprüft. Damit sollen den Betreuern rasch Hinweise über mögliche Urheberrechtsverletzungen gegeben werden. Darüber hinaus werden verbindliche Vorbereitungsseminare für Betreuer von Bachelor- und Diplomarbeiten angeboten. Im laufenden Lehrbetrieb sollen die Dozenten und Professoren in den Lehrveranstaltungen verstärkt auf die Problematik hinweisen. Die Studenten werden zudem darauf aufmerksam gemacht, dass Studierende, denen nach Studienabschluss ein Plagiat ihrer Bachelor- oder Diplomarbeit nachgewiesen wurde, mit der Aberkennung ihres Titels rechnen müssen.

„Der nicht unerhebliche Aufwand rechtfertigt sich alleine schon daraus, dass die Reputation der Absolventen der FHWien-Studiengänge nicht durch serienweise auftretende Plagiatsfälle – wie an manchen Institutionen bereits geschehen – beschädigt wird“, heißt es in der Aussendung. Geschäftsführer Michael Heritsch sieht die FHWien-Studiengänge mit dieser Vorgangsweise als Vorreiter, „zumal an anderen Einrichtungen nur punktuell und nicht flächendeckend geprüft wird“.

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