Begräbnis von Alt-Bürgermeister Zilk

In Wien haben die Begräbnisfeierlichkeiten für den verstorbenen Wiener Altbürgermeister Helmut Zilk begonnen. Der Sarg wurde am frühen Vormittag vom Rathaus zum Stephansdom gebracht.

Dort nahmen ihn Witwe Dagmar Koller und Dompfarrer Toni Faber in Empfang. Der am 24. Oktober im Alter von 81 Jahren verstorbene frühere SPÖ-Politiker erhält ein Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof.

Am Vormittag wird der Verstorbene im Stephansdom aufgebahrt, wo um 14.00 Uhr ein Requiem abgehalten wird. Zu Mittag findet im Rathaus außerdem eine Trauersitzung statt. Unter anderem werden Bundespräsident Fischer und Tschechiens Ex-Präsident Havel im Rathaus das Wort ergreifen. Die Beisetzung findet dann nach dem Requiem, bei dem Bundeskanzler Gusenbauer die Trauerrede hält, um 16.00 am Zentralfriedhof statt.

Das Begräbnis ist der Höhepunkt der dreitätigen Trauerfeierlichkeiten: Bereits am Donnerstag und Freitag wurde der Verstorbene in der Volkshalle des Rathauses aufgebahrt. Rund 3.000 Menschen haben dabei die Möglichkeit genutzt, persönlich Abschied zu nehmen und sich in die aufliegenden Kondolenzbücher einzutragen. Zur heutigen Beisetzung am Zentralfriedhof werden noch einmal tausende Trauernde erwartet.

Viele der Trauernden nützten beim Anstehen auch die Gelegenheit, sich die Ausstellung anzusehen, die im Gedenken an den früheren Wiener Bürgermeister im Arkadenhof installiert wurde. Anhand von Bildern, Zitaten und Zeitungsausschnitten sollen Zilks Verdienste für die Bundeshauptstadt in Erinnerung gerufen werden. In den Arkadengängen wurden zudem kleine Tische aufgestellt, auf denen einige Kondolierende Blumen, Kerzen oder Stofftiere gelegt haben.

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