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Beginn des Christbaumverkaufs

Am Samstag, dem 13. Dezember 2003, startet in Wien auf rund 500 Plätzen der Christbaumverkauf - Der Großteil der 150.000 Baume stämmen aus Österreich.

“Auch zu Weihnachten 2003 können die Geschenke und Pakete stimmungsvoll unter dem Weihnachtsbaum gelegt werden”, so der Hinweis der Wiener Konsumentenschutzstadträtin Mag. Renate Brauner am Donnerstag, die für den 13. Dezember den Verkaufsstart von Christbäumen in Wien ankündigt. Insgesamt seien ca. 500 Marktplätze für den Christbaumverkauf gewidmet. Ca. 300 Plätze befinden sich auf vom Marktamt organisierten Märkten. 200 weitere Verkaufsplätze sind auf Privatgrundstücken und Baumärkten untergebracht.

150.000 Christbäume – Großteil aus Österreich

Die ExpertInnen des Wiener Marktamtes rechnen, dass von den rund 150.000 Bäumen in allen Größen und Variationen hauptsächlich Fichten, Tannen und Föhren auf dem Markt kommen. Diese wurden zu einem überwiegendem Teil (ca. 100.000 Stück) in den Wäldern der Steiermark und Niederösterreich abgeholzt. Der Rest stammt von Importen, hier mehrheitlich aus Dänemark. Die Preise des Vorjahres konnten gehalten werden. Der Preis hängt ab vom Alter des Baumes, der Regelmäßigkeit der Äste und der Dichte der Astreihen. Heimische Tannen kosten zwischen 10 und 30 Euro pro Laufmeter. Für Blaufichten werden zwischen 7 und 14 Euro verlangt. Am günstigsten sind Fichten. Sie kosten zwischen 4 und 8 Euro pro Laufmeter. Für lebende Christbäume wird ein Aufschlag bis zu 100 Prozent verlangt.

Allgemein konnte in den letzten Jahren ein geringer Rückgang der Verkaufszahlen festgestellt werden. Als Ursache wird der zunehmende Weihnachtstourismus der WienerInnen angenommen.

Preisauszeichnung durchs Marktamt kontrolliert

Die KonsumentInnen genießen auch beim Kauf von Weihnachtsbäumen Schutz. Dafür sorgt das Wiener Marktamt mit umfassenden Kontrollen. Hier wird minutiös darauf geachtet, ob etwa die Preisausschreibung stimmen die erforderlichen Meßlatten zum Bestimmen der Baumgröße vorhanden sind.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf des Christbaums? Die Konsumentenstadträtin Brauner meint, “dass zwar die Bandbreite der angebotenen Christbäume am Beginn der Verkaufssaison noch besonderes üppig ist, die Erfahrungen jedoch zeigen: “Je später die Kaufentscheidung, desto billiger werden die Bäume”. Zweitens solle darauf geachtet werden, dass Importtannen eine sehr gute Fasson hätten und besonders pflegeleicht seien. Heimische Bäume hingegen können einen besonders stimmungsvollen Nadel- und Harzgeruch verbreiten.

Abschließend merkt sie an, dass allen KonsumentInnen ein besonderer Service zur Verfügung steht. Die ARGE Christbaum- und Schmuckreisig-Produzenten hat im Internet unter www.weihnachtsbaum.at einen Überblick über Verkaufsplätze mit heimischer Ware sowie Interessantes und Wissenswertes über den Christbaum angeboten.

Redaktion: Claus Kramsl

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