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Begehbare Brücken als neue Freizeitoase am Wiener Gürtel

Die schöne Version der Gürtelbrücke
Die schöne Version der Gürtelbrücke ©Stadt Wien / Architekten Tillner & Willinger ZT GmbH
Eine "begehbare Stadtlandschaft" soll Wiens U-Bahn-Gleise am Gürtel überspannen: Vorgesehen ist eine Brückenkonstruktion, die als Freizeitareal dienen soll.

Entworfen wurden die verschlungenen Wege vom amerikanischen Architekten Vito Acconci, wobei das Projekt gemeinsam mit dem heimischen Architekturbüro Tillner & Willinger erarbeitet wurde.

Wie Planungsstadtrat Rudolf Schicker (S) am Dienstag im Gespräch mit Journalisten berichtete, soll die Installation sich im Bereich zwischen Burggasse und Neustiftgasse erstrecken. Kosten dürfte die Überbauung rund 1,5 bis 2 Mio. Euro, wobei für die Grünraumgestaltung noch weitere 400.000 Euro veranschlagt werden.

Gedacht ist die Brücke als eine Art Spiellandschaft, auch Baumhäuser soll es dort geben. Die Freifläche soll rund um die Uhr betretbar sein – und auch tatsächlich frei bleiben. Gastlokale oder ähnliche Ein- bzw. Aufbauten sind nicht geplant, hieß es heute. Was es hingegen geben wird, sind Sicherheitsvorkehrungen. Unter anderem werden Netze gespannt.

Bevor die neue Stadtlandschaft realisiert wird, müssen zunächst noch die Verhandlungen mit dem US-Architekten abgeschlossen werden. Geht alles nach Plan, könnte in rund eineinhalb Jahren mit der Realisierung begonnen werden.

Weitere neue Gürtelprojekte will Schicker kommende Woche präsentieren. Auch die Acconci-Landschaft hätte noch geheimbleiben sollen, die Pläne waren aber zuvor bereits durchgesickert und medial verbreitet worden.

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