Becker hat Pfarrer immer noch nicht bezahlt

Die deutsche Tennislegende Boris Becker hat zwei Jahre nach der Heirat mit Lilly Kerssenberg in St. Moritz immer noch eine wichtige Rechnung offen.

Der Pfarrer, der das Paar traute, wartet weiter auf sein Honorar. Becker weigert sich zu zahlen, weil er davon ausging, dass die Trauung um die 2.000 Franken (1.636 Euro) kostet. Der Pfarrer verrechnete dem 43-jährigen ehemaligen Wimbledonsieger jedoch 9.600 Franken (7.853 Euro) und begründete seine Forderung mit Mehraufwand.

Pfarrer Brent Fisher sagte auf Anfrage, dass die Auseinandersetzung mit Becker “leider” noch nicht beendet sei. Ansonsten gab er keinen Kommentar ab. Auch der Anwalt des Pfarrers hält sich bedeckt. Er sei nicht bereit, “über den Stand der Sache zu informieren”.Boris Becker war für ein Stellungnahme nicht erreichbar.

Streit um Differenz von 7.600 Franken könnte vor Gericht enden

Einigen sich die Parteien nicht über die Höhe des Honorars, kommt die Streitsache vor Gericht. Pfarrer Fisher ließ sich von der Evangelischen Landeskirche Graubünden von der Geheimhaltungspflicht entbinden, um seine Honorar-Forderung gerichtlich durchsetzen zu können. Becker erhob dagegen Beschwerde, blitzte aber vor dem Verwaltungsgericht Graubünden ab.

Der ehemalige deutsche Top-Tennisspieler und das niederländische Model hatten am 12. Juni 2009 in der malerischen Kapelle “Regina Pacis” am St. Moritzer Suvretta-Hang unter riesigem Medieninteresse geheiratet. Etwa 200 Gäste, darunter viele Prominente, nahmen an der Hochzeit teil. Die TV-Rechte seiner Vermählung hatte Becker dem deutschen Privatsender RTL verkauft. (APA)

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