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Beach-Volleyball: In Rio geht die Saison jetzt richtig los

Österreichs Beach-Volleyball-Asse Clemens Doppler (l.) und Alexander Horst.
Österreichs Beach-Volleyball-Asse Clemens Doppler (l.) und Alexander Horst. ©APA/Helmut Fohringer
Für Österreichs Beach-Volleyballer Clemens Doppler/Alexander Horst geht es in Hinblick auf die Heim-WM in Wien im Sommer mit den Rio Open auf der FIVB World Tour so richtig los.

Nach dem Februar-Auftakt in Fort Lauderdale sowie dem jüngsten Sieg beim international besetzten Supercup in Neusiedl geht es für Österreichs Top-Beach-Volleyballer Clemens Doppler/Alexander Horst diese Woche mit den Rio Open auf der FIVB World Tour so richtig los in Richtung Wiener Heim-WM. Gespielt wird in Brasilien nicht am Strand, sondern in der Olympia-Tennisarena 2016 in Barra da Tijuca.

Doppler/Horst sind ab Donnerstag das einzige ÖVV-Herrenduo im Hauptbewerb, bei den Damen sind das dank Wild Card Lena Plesiutschnig/Nadine Strauss. Für das sehr gut besetzte 4-Stern-Event wurde der Deco-Turf-Hartplatz auf Sand umgerüstet.

Paradox: Beach-Volleyball-Turnier in Rio in der Tennishalle

Doppler fand das “irgendwie komisch” und erklärte: “Da hat Rio mit Ipanema und der Copacabana die schönsten Strände der Welt und wir spielen in einem Tennisstadion im Landesinneren. Nicht einmal bei Dominic Thiems ATP 500er-Sieg im Februar wurde das Stadion genutzt, das wäre eine sinnvollere Nachnutzung gewesen”, sagte Doppler und hoffte, dass in der 8.000 Zuseher fassenden Tennisarena Stimmung aufkommt.

In Rio wird ein modifiziertes Gruppensystem zum Einsatz kommen. “Das entspricht einem Double-Elimination System in den ersten zwei Runden und ist sicher ein akzeptabler Kompromiss, der jetzt auch schon für die kommenden 3-Stern-Events in Moskau und Den Haag fixiert wurde”, sagte Horst. Coach Robert Nowotny meinte: “Ob das System Clemens und Alex behagt, ist schwer abzuschätzen.” Er hoffe jedenfalls auf viele Siege und Spiele. Das gilt wohl insgesamt für die kommenden Monate bis zur Heim-WM Ende Juli/Anfang August auf der Donauinsel. Nowotny: “Dafür müssen die Jungs Selbstvertrauen aufbauen.”

(APA, Red.)

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