Bauarbeiten für Wiener Wasser am Donaukanal: A23 wird abgebrochen

MA 31: Wiener Wasser unterquert grabenlos den Donaukanal
MA 31: Wiener Wasser unterquert grabenlos den Donaukanal ©wikipedia/commons
 Die A23 soll für die Leitung des Wiener Wassers abgebrochen und neu errichtet werden. Von den umfassenden Bauarbeiten ist auch die Erdberger Brücke betroffen.

Die Erdberger Brücke, Teil der A23-Südosttangente, der meistbefahrenen Straße Österreichs, wird ab dem Herbst 2015 abgebrochen und neu errichtet. Schon in diesem Jahr verlegen die Spezialisten von Wiener Wasser eine wichtige Wasserleitung unter den Donaukanal.

Wasserleitung soll unter Donaukanal führen

Zur Zeit überquert die Wasserleitung den Donaukanal an der Unterseite der Brückenkonstruktion. Diese Wasserleitung versorgt die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt mit dem Wiener Hochquellwasser.

Nach Prüfung verschiedenster Varianten hat sich die MA 31 – Wiener Wasser für die Untertunnelung des Donaukanals mit einem sogenannten Düker entschieden. Dabei wird der Donaukanal in einem grabenlosen Bauverfahren unterquert.

Bauarbeiten für das Wiener Wasser

“Die MA 31 hat in intensiven Voruntersuchungen die verschiedenen Varianten, den Donaukanal zu über- oder unterqueren, geprüft. Die Untertunnelung mittels grabenloser Technologie hat sich als wirtschaftlichste und nachhaltigste Variante herausgestellt. Andere Möglichkeiten wären nur im Zusammenhang von Konstruktionen möglich gewesen, die aus wirtschaftlichen, technischen und sicherheitstechnischen Überlegungen verworfen wurden,” so Wolfgang Zerobin, Betriebsvorstand von Wiener Wasser.

Die Arbeiten starteten im April und werden voraussichtlich im November 2013 abgeschlossen sein. Die Wasserversorgung der Bezirke 21 und 22 ist von den Bauarbeiten in keinster Weise beeinträchtigt. Das Wasser wird nach Fertigstellung des Bauwerks durch den Düker geleitet.

Bauarbeiten laufen bis November

Die MA 31 (Wiener Wasser) setzt bei diesem Projekt, wie bei vielen weiteren Projekten im Zuge von Rohrerneuerungen, auf das grabenlose Bauverfahren. Zur Herstellung der Dükerleitung wurde bereits links und rechts des Donaukanals ein ca. 20 Meter tiefer Start- und Zielschacht gegraben. Der Düker besteht aus Stahlbetonrohren mit 1,5 Meter Innendurchmesser.

Seit 15. Juli gräbt sich eine Tunnelbohrmaschine unter den Donaukanal durch, dabei werden Stück für Stück die Teile des Dükers eingebaut und schließlich mit den beiden Schächten auf dem linken und dem rechten Donaukanal-Ufer verbunden. Der Abstand zwischen Start- und Zielschacht beträgt 145 m. Nach Fertigstellung des Düker wird das eigentliche Wasserrohr mit 1 Meter Durchmesser eingeschoben. Die Bauarbeiten für den Erdberger Düker starteten im April und laufen bis November 2013, die Kosten für das Projekt betragen 3,5 Mio. Euro.

(Red./APA)

 

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