Barcelona und Inter müssen zittern

Inter-Coach Mourinho warnte vor Rubin
Inter-Coach Mourinho warnte vor Rubin ©APA (epa)
Titelverteidiger Barcelona muss am Mittwoch in der letzten Runde der Gruppenphase der Champions League um das Weiterkommen bangen. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausscheiden der Spanier ist freilich gering: "Barca" müsste bei Dynamo Kiew mit drei Toren Unterschied verlieren, gleichzeitig müsste es im Duell zwischen dem ebenfalls vom Aus bedrohten Inter Mailand und Rubin Kasan einen Sieger geben.

In Gruppe F hofft Kiew noch immer auf den ersten Einzug in die K.o.-Phase seit der Saison 1998/99. Vor dem Duell spricht die Statistik freilich für die Gäste, auch wenn Barcelona bei seinen vergangenen vier “Besuchen” in der Ukraine drei Niederlagen kassierte. Kiew wartet freilich schon seit vier Champions-League-Spielen auf einen Sieg. Trainer Pep Guardiola will sich nicht auf Spielchen einlassen und reiste mit seinem kompletten Staraufgebot an.

Mulmige Gefühle dürften auch die Verantwortlichen von Inter Mailand haben, denn schon bei einem Remis im Heimspiel gegen Kasan droht das Aus, eine Niederlage wäre ohnehin fatal. “Club-Chef Massimo Moratti duldet keinen Flop”, titelte die “La Gazzetta dello Sport” am Dienstag. “Moratti hatte den teuersten Trainer der Welt geholt, um endlich die Champions League zu gewinnen. Mou (Jose Mourinho,. Anm.) steht unter enormem Erfolgsdruck.”

Dramatisch ist die Situation auch für die angezählten Stuttgarter in Gruppe G: Die Schwaben stehen bei Unirea Urziceni unter Siegzwang während Tabellenführer FC Sevilla das Ticket für die erste K.o.-Runde bereits fix in der Tasche hat und die Glasgow Rangers aus dem Rennen sind. Im ersten Pflichtspiel unter Neo-Coach Christian Gross könnte der in Deutschland abstiegsgefährdete Club den ersten Schritt aus der Krise tun.

Während in Gruppe E bereits alles klar ist, Fiorentina und Olympique Lyon zuungunsten des fünffachen Champions Liverpool fix in der nächsten Runde stehen, darf sich in Pool H zumindest noch Standard Lüttich Hoffnungen machen. Die Schweizer benötigen dafür allerdings nicht nur einen Heimsieg gegen AZ Alkmaar, sondern müssen zugleich auf eine Heimniederlage von Olympiakos Piräus gegen die fix qualifizierte Truppe von Arsenal hoffen.

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