Barbra Streisand ruft zu Anti-Kriegshaltung auf

Sängerin Barbra Streisand redet demokratischen Politikern ins Gewissen, gegen die Irak-Kriegs-Pläne von US-Präsident George W. Bush „offensiv“ vorzugehen.

In einer Mitteilung an Richard Gephardt, Fraktionsführer im Repräsentantenhaus, schreibt der Hollywoodstar, der irakische Präsident Saddam Hussein habe nicht das World Trade Center angegriffen. Auszüge des Schreibens wurden am Donnerstag von dem Internet-News-Service „Drudge Report“ veröffentlicht.

In der Mitteilung verweist Streisand auf mächtige Öl- und Chemiekonzerne, die auf die Bush-Regierung Einfluss nähmen und von einem Krieg profitierten. Streisand bereitet sich in dieser Woche auf ein Konzert für Anhänger der Demokraten vor. Am 29. September will der Star auf einer Benefiz-Veranstaltung für die Partei in Hollywood auftreten.

Vor zwei Jahren hatte Streisand sich aus dem Show-Geschäft zurückgezogen, nachdem sie im August 2000 auf einem Gala-Konzert zu Gunsten des damaligen Präsidenten-Kandidaten Al Gore gesungen hatte. Medienberichten zufolge will Streisand an diesem Wochenende statt drei geplanten Songs gleich neun Lieder zum Besten geben. Die Sängerin und Schauspielerin gehört seit Jahren zu den prominenten Unterstützern der Demokraten.

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