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Bankräuber von Mor weiter flüchtig

Nach dem brutalen Überfall auf eine Filiale der Erste Bank in der ungarischen Kleinstadt Mor vom Donnerstag waren die beiden Täter am Sonntag immer noch auf der Flucht.

Wegen der landesweiten Fahndung warnte der Grenzschutz vor bis zu fünfstündigen Wartezeiten an den Grenzen bei der Ausreise aus Ungarn.

Nach Angaben von Polizeichef Peter Orban waren in der „vielleicht größten Polizeiaktion der vergangenen Jahre“ mehr als 3.000 Polizisten im Einsatz. Eingesetzt wurden nach Angaben der Polizei auch Scharfschützen sowie Hubschrauber und Infrarot-Detektoren.

Die beiden Männer hatten bei dem Überfall sieben Menschen getötet. Sie erbeuteten nach Angaben der Polizei umgerechnet knapp 34.000 Euro. Den Überfall hat lediglich eine 27 Jahre alte Frau überlebt. Sie erlitt unter anderem einen Kopfschuss und befindet sich – als einzige unmittelbare Zeugin unter Polizeibewachung – in der Intensivstation des Krankenhauses in Szekesfehervar.

Einer der beiden Verdächtigen, der 24 Jahre alte Szilard Horvath, hat nach Angaben eines privaten ungarischen Fernsehsenders seinem Vater gegenüber erklärt, er wolle sich bald der Polizei stellen. Ein Mann dieses Namens hatte sich auch bei der Polizei in Nagykanizsa gemeldet und seine Unschuld beteuert.

Nach den Bankräubern fahndet nicht nur die Polizei, auch die Unterwelt beteiligt sich an der Suche. Sie fühlt sich nämlich durch die intensive Polizeipräsenz gestört. Die Sicherheitsbehörden haben angekündigt, Anfang der Woche 40.000 Fahndungsplakate im ganzen Land anzubringen.

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