Bank Austria-Sparkurs: UniCredit will nochmals 1.000 Stellen in Österreich streichen

Die Bank Austria wird zusätzlich Arbeitsplätze einsparen
Die Bank Austria wird zusätzlich Arbeitsplätze einsparen ©APA
Am Dienstag gab Jean Pierre Mustier, Konzernchef der Mailänder UniCredit, an, in Österreich bleiben zu wollen. Bei der größten Bank im Land, der Bank Austria, werden jedoch nun nochmals 1.000 Arbeitsplätze eingespart.
“Handshake”-Programm
Sparprogramm der BA

Damit sind nach den bereits im Vorjahr angekündigten Reduktionen insgesamt 2.100 Stellen vom Sparkurs betroffen.

UniCredit will in Österreich bleiben, aber mit 1.000 Arbeitsplätzen weniger

Es wird auf bisherige Sparrunden aufgedoppelt. In Österreich soll die Zahl der Mitarbeiter in Summe nun um insgesamt 19 Prozent (Vollzeitarbeitskräfte) sinken, geht aus einer am Dienstag vorgelegten Präsentation hervor. In Italien und in Deutschland sollen nach drei Jahren jeweils um 21 Prozent weniger Beschäftigte auf der Payroll stehen. Vor einem Jahr hatte der Konzern für Österreich den Abbau von etwa 1.100 Stellen im Plan gehabt. Im neuen Plan ist nun von einer Reduktion um weitere 1.000 Arbeitsplätze die Rede – in Summe also ein Abbau von 2.100 Stellen. Die Bank Austria hat seit einiger Zeit ein Golden-Handshake-Programm laufen.

3.900 Stellen in Italien gestrichen

In Italien fallen nach dem neuen Plan 3.900 Jobs dem Sparstift zum Opfer, mitsamt der bisherigen Rationalisierungen sollen es bis 2019 dann 9.400 weniger Beschäftigte sein. Bei der deutschen HVB geht es um rund 1.500 Jobs, die der UniCredit-Konzernchef zusätzlich eingespart sehen will. Voriges Jahr hatte das Sparziel für die HVB auf mehr als 1.000 Köpfe gelautet. Demnach geht es jetzt in Summe bei der HVB um 2.500 Stellen. Die italienische Großbank will bis 2019 Milliardenkosten einsparen, über den bekannten Abbau von tausenden Stellen fallen konzernweit weitere 6.500 Stellen weg, wie UniCredit heute bekannt gab. Insgesamt wird der Personalstand um 14.400 Stellen gekürzt.

(APA/Red.)

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