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Ban Ki-moon bei Besuch in Wiener "Flüchtlingslokal": "Baut keine neuen Mauern"

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon besuchte Restaurant Habibi & Hawara in Wien
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon besuchte Restaurant Habibi & Hawara in Wien ©AP Photo/Ronald Zak
Am Donnerstag hat der scheidende UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon beim Besuch des Restaurants Habibi & Hawara, dem laut Selbstbeschreibung ersten Restaurant von Geflüchteten für Österreicher in Wien, an die schwierige Situation in Syrien erinnert.
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Ban forderte Europas Politiker auf, keine neuen Mauern zu errichten. “Bitte baut eine Brücke zwischen den Völkern, zwischen den Leuten und Ländern.”

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Ban, der von 1998 bis 2000 südkoreanischer Botschafter in Wien war, sprach laut Aussendung auch einige Worte auf Deutsch. Er erinnerte daran, dass in Syrien mindestens 16 Millionen Menschen von Krieg und Gewalt betroffen seien. Er habe viele syrische Flüchtlinge in der Türkei, Jordanien, dem Libanon und dem Irak besucht, sagte Ban, der betonte, dass er dem österreichischen Volk und der Regierung für die Warmherzigkeit danken wolle.

Trotz einer unkontrollierbaren Zahl an Flüchtlingen, die ihre Heimat verlassen mussten, seien aber xenophobe Einstellungen nicht zu akzeptieren, sagte Ban. “Das alles ist im Namen der Menschlichkeit nicht akzeptabel.” Er habe daher die “Together”(Gemeinsam)-Initiative gestartet. “Respekt, Sicherheit und Würde für Alle”, beschrieb Ban die Werte der Kampagne auf Deutsch. Was die österreichische Gesellschaft in dieser Hinsicht mache, sei bemerkenswert und sehr lobenswert, so Ban, doch hoffe er, dass alle Europäer diese Initiative unterstützen würden.

UNO-Generalsekretär besuchte Restaurant Habibi & Hawara in Wien

“Ich war sehr beeindruckt als ich den Küchenchef und Koch von den Philippinen und aus Syrien getroffen habe”, so Ban. Wegen der Krise in Syrien würden Millionen Menschen leiden, doch hier sehe er einen guten Weg der Integration in die österreichische Kultur. Überhaupt könnten sowohl die österreichische Gesellschaft durch die Aufnahme von Flüchtlingen profitieren, da sie dadurch abwechslungsreicher, stärker und widerstandsfähiger werde, aber natürlich auch die Geflüchteten selbst, denen lebensnotwendige Hilfe zuteilwerde, so Ban.

Die Vereinten Nationen würden sich jedenfalls weiter für Flüchtlinge einsetzen, so Ban. Sein Nachfolger als UNO-Generalsekretär, der ehemalige UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres, sei dafür jedenfalls der bestens geeignete Mann, zeigte sich der Ban überzeugt.

(apa/red)

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