Bagdad meldet zwei Tote bei US-Luftangriff

Bei einem Angriff US-amerikanischer Kampfflugzeuge im Südirak sind nach Darstellung der Regierung in Bagdad zwei Menschen ums Leben gekommen.

13 weitere Personen wurden verletzt. Der Angriff habe sich gegen zivile Einrichtungen im Süden des Landes gerichtet, hieß es in einer Erklärung, die am Mittwoch in staatlichen Zeitungen veröffentlicht wurde. Nach Angaben der US-Streitkräfte bombardierten die zur Überwachung der „Flugverbotszone“ eingesetzten Maschinen am Montagabend zwei mobile Radarstellungen in der Nähe von El Amarah, 265 Kilometer südöstlich von Bagdad. Die Flugabwehrstellungen hätten die Piloten der Patrouillenflugzeuge bedroht, teilte das Zentralkommando der US-Streitkräfte mit. Der Luftangriff war der zweite seit Beginn des Jahres.

Das 1991 von den USA und Großbritannien ohne Zustimmung des UNO-Sicherheitsrates verhängte Flugverbot soll die oppositionellen Kurden im Norden und die Schiiten im Süden vor Übergriffen des Regimes in Bagdad schützen. Die irakische Regierung betrachtet dies als Verletzung der Souveränität.

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