Badeunfälle: Zwei Tote, zwei Kinder fast ertrunken

Afghane wurde nach 24-stündiger Suche gefunden
Afghane wurde nach 24-stündiger Suche gefunden ©APA (Archiv/Oczeret)
Badeunfälle haben in Wien zwei Menschenleben gefordert. Bei den Opfern handelt es sich um eine Jugendliche und um einen 27-jährigen Afghanen. In Vorarlberg befand sich ein sieben Jahre altes Mädchen nach einem Unfall im Freibad von Hohenems am Mittwoch nach wie vor in kritischem Zustand. In der Nähe von Graz wäre am Dienstag ein Zweijähriger fast ertrunken.

Die 17-jährige Wienerin ist am Dienstagnachmittag beim Schwimmen in der Neuen Donau plötzlich untergegangen. Sie wurde nach einer halben Stunde in unmittelbarer Nähe eines Stiegenabgangs im nur einen Meter tiefen Wasser gefunden und in das AKH gebracht. Dort ist die Jugendliche in der Nacht gestorben. Am Dienstagabend wurde in der Neuen Donau nach mehr als 24-stündiger Suche die Leiche des jungen Afghanen geborgen, der in der Nähe der Brigittenauer Brücke verunglückt war.

Die in Hohenems verunglückte Siebenjährige befand sich am Mittwoch weiterhin auf der Intensivstation des Landeskrankenhauses Feldkirch. Das Mädchen war am Dienstagnachmittag vom Bademeister leblos aus dem Familienbecken geholt worden. Der Zustand der Kleinen sei stabil, hieß es.

In Semriach in der Steiermark wäre ein Zweijähriger fast ertrunken, der beim Eintauchen ins Wasser vor einer Rutsche die Schwimmflügel verloren. Der Bub blieb bewusstlos auf dem Boden des 80 Zentimeter tiefen Beckens liegen und wurde von seinem Vater aus dem Wasser geholt. Ein Hubschrauber brachte ihn in das LKH nach Graz. Auch sein Zustand wurde als stabil bezeichnet.

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