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Bad Neighbors - Trailer und Kritik zum Film

Hollywood liebt seltsame Paare und ungleiche Gegenspieler. In der Komödie "Bad Neighbors" treffen zwei Darsteller aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Zac Efron, hübscher Mädchenschwarm auf der einen, der meist etwas pummelige Seth Rogen auf der anderen Seite. Hinzu kommen Kollegen wie Lisa Kudrow oder Dave Franco, der jüngere Bruder von James Franco. Ab Freitag startet Bad Neighbors im Kino.

Bad Neighbors: Die Geschichte

Kelly (Byrne) und Mac (Rogen) sind um die 30 und das einzige Pärchen im Freundeskreis, das bereits Haus und Kind hat: Baby Stella stört nur manchmal ein klein wenig, etwa wenn die Kleine Mama und Papa mit großen Kulleraugen beim Sex beobachtet. Ein wenig fremdeln Mac und Kelly noch mit der Elternrolle und der vermeintlich spießigen Vorstadt, ansonsten aber scheint alles in Ordnung zu sein im Leben der Radners. Ihre Geduld wird gehörig auf die Probe gestellt, als sich neue Nachbarn ankündigen: nicht das erhoffte schwule Paar, nein, eine Studentenverbindung.

Nun ist sie vorbei die Idylle. Zwar geben sich die Jungs von der Verbindung Delta Psi Beta zunächst harmlos, und selbst der Präsident, der coole Teddy (Efron), scheint ein höflicher Kerl zu sein. Aber bereits am ersten Abend steigt eine Einweihungsparty, die es in sich hat. An Nachtruhe ist nicht mehr zu denken, da nützt auch die Schlafbrille nichts, die sich Mama Kelly allabendlich übers Gesicht zieht. Bald ist es vorbei mit der Höflichkeit und was nun ausbricht, ist ein Nachbarschaftskrieg, wie man ihn auch im US-Kino kaum gesehen hat. Als die kleine Stella beim Spielen im Vorgarten fast an einem benutzten Kondom erstickt, platzt ihren Eltern endgültig der Kragen.

Bad Neighbors: Die Kritik

Seth Rogens Humor changiert auch diesmal wieder zwischen prollig-schrillen und sympathisch-nerdigen Tönen. Erstaunlich ist, dass sich Zac Efron an seiner Seite behaupten kann. Seinen Verbindungspräsidenten gibt der einstige Teenieschwarm mit einer an James Dean erinnernden Lässigkeit. Teddy hat aber auch verletzliche Seiten, die ihn fast sympathisch machen. Regisseur Nicholas Stoller (“Nie wieder Sex mit der Ex”) jedenfalls hat enormen Spaß daran, die augenfälligen Gegensätze zwischen Efron und Rogen auszubreiten. Besonders amüsant ist die Szene, in der beide Darsteller mit entblößtem Oberkörper vor der Filiale einer US-Modekette posieren.

Die unterhaltsame, nur leicht pubertär geratene Komödie weist viele Parallelen auf zu Comedy-Filmen der vergangenen Jahre: Der anarchische Humor erinnert an “Brautalarm”, die im Film konsumierten Drogen an David Gordon Greens “Ananas Express” und all die Bewährungsproben, die das junge Paar zu bestehen hat, an “Immer Ärger mit 40” von Judd Apatow. Wer an nur einem dieser Werke Gefallen findet, dem dürften auch die ungleichen Nachbarn Spaß machen.

(APA)

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