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"Babykino" im Votiv geht weiter

&copy Bilderbox Symbolfoto
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Das nach einer anonymen Anzeige wegen Verstoßes gegen Jugendschutzbestimmungen gestoppte „Babykino“ im Wiener Votivkino wird weitergehen - Kinogesetz wird novelliert.

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) kündigte am Freitag bei einem Mediengespräch an, schon im Juni über einen Initiativantrag eine entsprechende Novelle zum Wiener Kinogesetz im Landtag beschließen zu lassen: „Man sollte eigenverantwortlichen Menschen des 21. Jahrhunderts die Wahlmöglichkeit eröffnen, nicht sie bevormunden“, so Mailath-Pokorny.

Mailath-Pokorny kündigte dabei eine grundsätzliche Revision des Kinogesetzes an, das „den Geist der 50er Jahre atmet“ und in vielerlei Hinsicht eher darauf abziele einen Kinobesuch zu verhindern anstatt zu fördern. Es sei nicht nachzuvollziehen, wieso im Kino den Eltern die Verantwortung für ihre Kinder abgesprochen werde, nur weil man es hier, im Unterschied zu Fernsehen, Video und DVD-Vorführungen kontrollieren könne. „Hier ist es zum Verbot einer Einrichtung gekommen, die die Vielfalt der Wiener Kinolandschaft bereichert hat“, so Mailath-Pokorny über das vor etwa einem Jahr gestartete „Babykino“, das einmal pro Woche vormittags, bei Halblicht und leise gestelltem Ton, ein Filmprogramm für Eltern mit Kleinstkindern anbietet.

Michael Stejskal, Geschäftsführer des Votivkinos, freute sich über die Vielzahl an positiven Reaktionen, die er erhalten habe, und darüber, dass das seiner Meinung nach veraltete Gesetz überholt werde. „Ich bin mit keiner anderen Programmschiene auf so große Zustimmung und Dankbarkeit gestoßen wie mit dem Babykino“, so Stejskal. Er hofft, dass das Kinogesetz dahingehend abgeändert wird, dass die Altersgrenzen nur für Kinder ohne elterliche Begleitung gilt.

Die nächste geplante Vorstellung sollte am Dienstag, dem 8. März, stattfinden. „Da das der Frauentag ist, wäre es besonders schön, wenn wir spielen könnten“, so Eva Brantner vom Votivkino. Gezeigt werden sollte „Zeit der Männer, Zeit der Frauen“.

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