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Avenged Sevenfold live in Wien: Modern-Metal mit viel Show

Avenged Sevenfold live in der Wiener Stadthalle.
Avenged Sevenfold live in der Wiener Stadthalle. ©Vienna.at/Alexander Blach
Sie kamen mit aktuellem Album und viel neuem Sound, einem starken Support und jeder Menge Show: Am Freitagabend brachte die US-Band Avenged Sevenfold bei ihrem Konzert in Wien die Stadthalle zum Schwitzen.
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Ohrschutz war an dem Abend erwünscht, denn es wurde so richtig laut: Die kalifornischen Haudegen von Avenged Sevenfold (auch bekannt unter dem Kürzel A7X) gaben sich am Freitag in der Wiener Stadthalle live die Ehre.

Es war ein ohrenbetäubendes Gesamtpaket, auf das man sich freuen konnten: Als Support gab es für die Fans der härteren Rockklänge nämlich auch Five Finger Death Punch und Avatar zu hören, die die Trommelfälle bereits vor dem Hauptact ausreizten. Insbesondere Five Finger Death Punch brachten das Publikum in die passende Stimmung und sparten nicht an Interaktion mit der Menge (viel Gejohle und Gegröle inklusive natürlich, wie es sich gehört).

Avenged Sevenfold: Konzert mit viel Show

Die Hausherren Avenged Sevenfold zeigten bei diesem Konzert ihre große Stärke: Live On Stage gab es eine ausladende Kombination an Sound und Bühnenbild, ein großer geflügelter Totenkopf grinste die Zuhörer an (und der speit natürlich auch gerne Feuer), während die Flammen auch um die Band emporzüngelten und die Lichteffekte blinkten. Möglichst bis auf die letzten Sitzplatzreihen sollte den Leuten ein kleines Spektakel von der Bühne aus geboten werden.

Los ging es dann auch schon zum Aufwärmen mit einem wuchtigen „Shepherd of Fire” aus dem akutellen Avenged Sevenfold-Album. Frontmann Matthew Sanders (besser bekannt als M. Shadows), gewohnt getarnt mit schwarzer Sonnenbrille, ließ die Stimme weiter bei „Critical Acclaim” und einem ausschweifenden „Welcome To The Family” aus den Tiefen seines Halses mal klingen, mal grölen, dass es durch Mark und Bein ging.

Zwar hatte man mit Avanged Sevenfolds hierzulande schon auf dem einen oder anderen Festival das Vergnügen gehabt, in der Bundeshauptstadt gastierten sie am Freitag jedoch zum ersten Mal. „Ich habe heute Mittag hier etwas Komisches gegessen, jetzt ist meine Stimme total weg. Aber scheißegal Wien, wir freuen uns, endlich bei euch zu sein!”, so M. Shadows Anekdote dazu.

A7X laut mit neuem Album

Geht es noch ein bisschen lauter? Aber ja. Insbesondere bei der neuen Single „Hail To The King” (nach der Album und Tour benannt worden sind) lebt die Stadthalle auf. Das war auch die Linie, die die Band bei diesem Konzert verfolgte: Weniger alte Klassiker, lieber die neuen Songs von der 2013 erschienene Platte wurden unter das Volk gebracht.

Und es wären wohl nicht Avenged Sevenfold, wenn nicht ein langgezogenes Instrumentalsolo seinen Platz in der Show finden würde. Nach der Deklaration von „This Means War” und „Afterlife” gab es eine mehrminütige Solo-Impro-Session der Instrumente auf der Bühne, wie sie im Buche steht. Zugegeben, eingefleischte Fans können sich da (trotz garantierter Nackenschmerzen am nächsten Tag) durchaus in ekstatischem Begleit-Headbanging verlieren, mitunter wurde das Solo-Spiel aber dem einen oder anderen doch ein wenig langatmig.

Konzert mit wenigen Klassikern

Für all jene A7X-Hörer der ersten Stunde, die noch schweren Herzens auf bekannte Avenged Sevenfold-Klassiker gewartet hatten, gab es zu guter Letzt immerhin „Bat Country” sowie „Unholy Confessions” als (einzige) Zugabe zu hören.

Fazit: Es tat der Stimmung doch einen gewissen Abbruch, das erste Wien-Konzert der Band nicht in einer kleineren Halle Open Air, sondern eben in der dicht gedrängten Stadthalle zu erleben. Aber selbst der unbewanderte Zufallseinsteiger erkennt, dass A7X sogar hier eine durchdachte Show auf die Bühne bringen können. Weniger Show und mehr Interkation mit dem Publikum sowie mehr alte Hits wären für langjährige Fans vielleicht wünschenswert gewesen – aber man kann schließlich nicht alles haben.

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