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Autos und Bim breiter: Abschleppdienst kommt öfter

Der Parkplatz, der früher einmal gepasst hat, kann heute teuer werden. Denn nicht nur die Autos werden immer größer und breiter, auch die neue Niederflurstraßenbahn ULF ist um bis zu 20 Zentimeter breiter als die alten Garnituren.

Immer öfter wird in Wien der Abschleppdienst geholt. Und das kann mit Anonymverfügung, Abschleppkosten und Taxifahrt an die 300 Euro kosten, warnte der ÖAMTC am Mittwoch.

An die 70 Euro für die Anonymverfügung und zusätzliche Feuerwehr-Kosten pro Minute ab Alarmierung bis zum Einrücken von 7,90 Euro kommen teuer. Bei einer Minimal-Einsatzdauer von durchschnittlich 25 Minuten beträgt dies stolze 197,50 Euro – insgesamt 267,50 Euro. Kann das Auto von der Feuerwehr nicht auf die Seite gewippt werden, kommt die für die Autofahrer teuerste Variante: Die Abschleppung (192 Euro) und die Kosten für einen Tag Verwahrung (7 Euro) am Abstellplatz der MA 48 betragen mindestens 199 Euro. Auch müssen wieder ca. 70 Euro für die Anonymverfügung und eventuell auch Taxikosten addiert werden.

Wer meint, er sei zu Unrecht abgeschleppt worden, kann beim Abholen seines Fahrzeuges in der Jedletzbergerstraße eine schriftliche Bescheidausfertigung und einen Zahlschein verlangen und gegen diesen Bescheid berufen (13,20 Euro Verwaltungsabgabe).

 

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