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Autohändler Havelka verstorben

Der bekannte Autohändler Heinz Leo Havelka ist am Samstag im Alter von 64 Jahren im AKH gestorben. Das berichtete die Tageszeitung "Kurier". Er erlag einem Kollaps, den er vergangene Woche erlitten hatte.

Der bekannte Wiener Autohändler Heinz Leo Havelka ist am Samstag im Alter von 64 Jahren gestorben. Das berichtete die Tageszeitung „Kurier“ in ihrer Montag-Ausgabe. Obwohl die Ärzte im Wiener Allgemeinen Krankenhaus tagelang um sein Leben kämpften, erlag er einem Kollaps, den er am vergangenen Mittwoch Abend erlitten hatte.

Havelka lag nach einem Zusammenbruch bei einer Veranstaltung am Mittwochabend in künstlichem Tiefschlaf im AKH. Der Chef des Bundesgremiums Fahrzeughandel war während einer emotionalen Rede bei einer Kfz-Fachveranstaltung im Hotel Intercontinental hinter dem Pult niedergebrochen. „Er hatte im Oktober einen Herzinfarkt erlitten und kämpfte vergangene Woche mit einer hartnäckigen Grippe. Er musste starke Medikamente einnehmen“, hieß es laut „Kurier“ in seinem Umfeld.

Der ärztliche Leiter des Lorenz-Böhler-Krankenhauses, Harald Hertz, hatte am Mittwoch gemeinsam mit dem anwesenden Vizekanzler Hubert Gorbach (F) Erste Hilfe geleistet. Havelka hatte in seiner Rede bei der Veranstaltung der Eurotax Class heftige Kritik an der Verkehrspolitik der Bundesregierung geübt. So bezeichnete er die Einführung des Bonus-Malus-Systems für Diesel- Partikelfilter als übereilt. Man hätte nämlich den Autoherstellern mehr Zeit geben sollen, die Partikelfilter zu entwickeln.

Als „Fehler“ bezeichnete er auch die Verlängerung der Paragraf-57a- Überprüfungen („Pickerl“) für Neuwagen auf drei Jahre. Als er die Forderung nach der Einführung einer Winterreifenpflicht erhob, brach Havelka zusammen. Bekannt war der 64-Jährige der breiten Öffentlichkeit vor allem als Honda-Händler. Das Geschäft hatte er allerdings längst an seine Tochter weitergegeben, es wurde mittlerweile auch auf die Marke Suzuki ausgedehnt. Havelka war zudem jahrelang Präsident des Wiener Fußballvereins Vienna gewesen.

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