Autofreier Tag: Ring wird Rasenfläche

©APA (Archiv)
Am Mittwoch verwandelt sich die Wiener Ringstraße zwischen Babenbergerstraße und Burgtor zum grünen Rasen. Die innerstädtische Hauptverkehrsader wird rund neun Stunden gesperrt.
Erste Bilder vom Ring
Vienna.at Video vom Ring
Einzelfahrschein als Tageskarte
Autofreier Tag 2009
Ausweichen mit dem Auto?
Bilder: Autofreier Ring 2009

Der “Autofreie Tag” wird EU-weit abgehalten, 435 österreichische Gemeinden beteiligen sich daran. In Wien wird der Ring gesperrt. “Der Ring wird ab der Operngasse von 11.00 Uhr bis etwa 20.00 Uhr unpassierbar sein. Die Autofahrer können in dieser Zeit über die 2-er-Linie ausweichen. Staus werden wie schon im Vorjahr vor allem im Zuge des Abendverkehrs nicht ausbleiben. Auch am Gürtel sollte man sich auf lange Verzögerungen einstellen”, warnte der ARBÖ.

Während es rundherum staut, wird der Burgring eine grüne Picknick-Wiese. Zwischen 14 und 18 Uhr werden rund 500 Quadratmeter Rasen ausgerollt und die sonst stark frequentierte Straße belebt. Statt Verkehr wird es eine bunte Fest-Atmosphäre mit Musik, Spiel und Spaß geben.

Die Veranstalter, eine Plattform mehrerer NGOs, verknüpfen mit dem Rasenteppich am Ring gemeinsame Forderungen nach einer zukunftsweisenden Verkehrspolitik für Wien. “In der Innenstadt gibt es mit dem guten Angebot an Öffentlichen Verkehrsmitteln eine funktionierende Alternative zum eigenen Auto. Hier müssen Anreize geschaffen werden, die den Umstieg leichter machen. Gleichzeitig müssen die Bedingungen für Radfahrer verbessert werden”, meinen die Organisatoren von “Rasen am Ring” in einer Aussendung.

Sie fordern außerdem eine Sperre von Teilen des Rings, Fahrteinschränkungen für die Innenstadt oder die Umwidmung von Straßen zu Flächen, auf denen alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind.

Die Wiener Linien wollen den Ausstieg aus dem Pkw vereinfachen: Mit einem Vollpreisticket (1,80 Euro) kann man am Mittwoch ganztägig durch Wien fahren.

Die Österreicher bewältigen fast die Hälfte ihrer Alltagswege ohne Auto. Am wenigsten fahren die Wiener mit dem privaten Pkw. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) werden in der Bundeshauptstadt mehr als zwei Drittel der Alltagswege mit alternativen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Video: Rasen am Ring 2009

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