Autobus, Pkw und Klein-Lkw in Crash auf der A1 verwickelt

Die Kollision mehrerer Fahrzeuge endete glimpflich.
Die Kollision mehrerer Fahrzeuge endete glimpflich. ©APA/ROTES KREUZ YBBS/DONAU/VOGLHOFER
Zwei Leichtverletzte forderte ein Unfall auf der Westautobahn (A1), bei dem in der Nacht auf Freitag mehrere Fahrzeuge beteiligt waren.

Die Kollision eines Stockautobusses, eines Klein-Lkw und eines Pkw mit Anhänger hat in der Nacht auf Freitag auf der Westautobahn (A1) bei Erlauf im Bezirk Melk glimpflich geendet. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden zwei Personen leicht verletzt. Die A1 in Fahrtrichtung Wien war der Polizei zufolge für rund vier Stunden gesperrt. Es kam zu umfangreicher Staubildung.

Autobus kollidierte mit Fahrzeugen auf A1 in NÖ

Der 46 Jahre alte Lenker des Pkw dürfte auf dem ersten Fahrstreifen ins Schleudern gekommen sein, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Dahinter versuchte ein 42-Jähriger am Steuer des Klein-Lkw, nach links auf den zweiten Streifen auszuweichen. Dort setzte der 69 Jahre alte Fahrer des tschechischen Reisebusses soeben zum Überholen an – aufgrund des Fahrsteifenwechsels des 42-Jährigen kam es laut Polizei zur Kollision.

Der Klein-Lkw wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen das Heck des Pkw-Anhängers gestoßen. Dabei trennte sich dieser vom Zugfahrzeug ab und schlitterte auf den dritten Fahrstreifen. Dahinter verkeilte sich der Klein-Lkw mit dem Autobus. Der Pkw des 46-Jährigen wurde gegen die Mittelleitwand geschleudert und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung hinter dem laut Exekutive mit 76 Insassen besetzten Reisebus zum Stillstand.

Kinder blieben unverletzt

Der Busfahrer und der Lenker des Klein-Lkw erlitten leichte Blessuren, die weiteren Beteiligten blieben unversehrt, teilte Sonja Kellner vom Roten Kreuz mit. Die beiden Leichtverletzen wurden nicht ins Krankenhaus gebracht, da sie jeweils einen Revers unterzeichneten, sagte die Sprecherin. Unter den Businsassen waren Kellner zufolge auch zehn Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren.

Die Reisegruppe, die sich auf der Rückfahrt von einem Skiurlaub in Italien befunden haben soll, wurde auf die Bezirksstelle des Roten Kreuzes Ybbs an der Donau (Bezirk Melk) gebracht und mit Getränken versorgt. Von dort erfolgte der Weitertransport mit einem Ersatzbus.

(APA/Red)

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