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Auto fuhr in Südtirol in Reisegruppe - Sechs Tote

©Facebook/Landesfeuerwehrverband Südtirol
Ein Auto ist in Südtirol in eine Reisegruppe gefahren und hat sechs Menschen tödlich verletzt.

Man gehe davon aus, dass die Opfer aus Deutschland kommen, sagte ein Polizeisprecher aus Bozen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Das Auto sei gegen 1.00 Uhr nachts in der Nähe von Bruneck in die Gruppe gefahren. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Laut Feuerwehr wurden elf Menschen verletzt, einige schwer. Sie kamen in Krankenhäuser der Region. Der Autofahrer habe überlebt, die Polizei ermittle nun den Hergang des Unglücks, hieß es beim Landeskommando der Carabinieri.

Fahrer vermutlich betrunken

Bei den Opfern des schweren Verkehrsunglücks handelt es sich nach italienischen Medienberichten um junge Menschen. Die Gruppe junger Leute aus Deutschland sei nach einem Abend in einem Lokal bei einem Reisebus in Luttach gestanden, als das Auto in die Gruppe gerast sei, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Sechs Menschen seien in der Nacht auf Sonntag sofort gestorben, drei seien schwer verletzt worden. Eine Frau sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Innsbruck geflogen worden.

Der Fahrer war nach Medienberichten wahrscheinlich betrunken. Der 28 Jahre alte Einheimische aus Kiens habe nach ersten Informationen einen sehr hohen Alkoholgehalt im Blut gehabt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

160 Einsatzkräfte vor Ort

Den Angaben zufolge müssen die Opfer noch identifiziert werden. Woher in Deutschland sie kamen, war noch unklar. In der Gruppe von Deutschen hätten sich nicht alle untereinander gekannt und nicht alle hätten Dokumente bei sei gehabt, hieß es bei der Polizei. Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Vorfall.

Der Sender Rai Südtirol berichtete, das Fahrzeug sei in Luttach im Ahrntal in eine Gruppe aus 17 Menschen gerast. Sechs von ihnen seien noch am Unfallort gestorben. 160 Einsatzkräfte waren dem Bericht zufolge im Einsatz. In der Früh soll es eine Pressekonferenz in dem Ort geben.

(APA/dpa)

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