Austritt aus der EU für Nobert Hofer "ein Fehler"

BP-Kandidat Norber Hofer ist nun nicht für eine EU-Austritt Österreichs
BP-Kandidat Norber Hofer ist nun nicht für eine EU-Austritt Österreichs ©AP
In einem Interview merkt Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer klar an, dass ein "Öxit", also der Austritt Österreichs aus der EU nach britischem Vorbild, für ihn nun doch nicht in Frage kommt.

Damit negiert der freiheitliche Anwärter auf das Amt des Bundespräsidenten seine frühere Aussagen.

Hofer: Wunsch nach starkem Österreich in starker EU

“Ich will nicht, dass Österreich aus der EU austritt. Weil es ein Fehler wäre”, sagte Hofer in einem Interview der “Presse”. Seine früheren Aussagen, wonach er sich im Falle eines EU-Beitritts der Türkei oder einer stärkeren Zentralisierung der EU ein Austrittsreferendum in Österreich wünsche, seien in diesem Kontext zu sehen, so Hofer gegenüber dem Blatt. “Ein Austritt aus der EU wäre nur die Ultima ratio, wenn die Türkei der EU beitritt oder es neue zentralistischere Verträge gibt (…) Ich wünsche mir ein starkes Österreich in einer starken Europäischen Union. Das ist der Weg, der für mich der optimale und der Richtige ist.”

Distanzierung von der Linie der Front National

Klar distanzierte sich Hofer von der europapolitischen Linie der rechtspopulistischen Front National, deren Präsidentin Marine Le Pen als Favoritin für den ersten Durchgang der französischen Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr gilt und erst kürzlich auf FPÖ-Einladung in Wien zu Gast war. “Die Front National hat eine überaus kritische EU-Linie. Dort geht es stark in Richtung Austritt. Das ist nicht die Linie der FPÖ.”

(APA/Red.)

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