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Austria zitterte sich mit 3:2 gegen Donezk in die Europa League

Austria Wien hat sich am Donnerstag in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League gezittert. Die Wiener setzten sich im Rückspiel der vierten und letzten Qualifikations-Runde gegen Metallurg Donezk nach Verlängerung mit 3:2 (2:2,1:1) durch. Den entscheidenden Treffer vor 10.450 Zuschauern im Horr-Stadion erzielte Emin Sulimani aus einem abgefälschten Freistoß (115.).
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Davor hatten Rubin Okotie (36.) und Milenko Acimovic (70./Elfmeter) bzw. Ciprian Tanasa (21.) und Henrik Mchitarjan (54.) getroffen.

Zum Matchwinner avancierte allerdings der kurz vor Ende der regulären Spielzeit eingewechselte Sulimani. Erstmals trat nicht der etatmäßige Standardschütze Acimovic zum Freistoß an, sondern der 23-jährige Flügelflitzer. Sein Schuss wurde von der springenden Mauer noch leicht abgefälscht – unhaltbar für Metallurg-Keeper Disljenkovic. Die Austria zog damit nach einem Jahr Pause wieder in die Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs ein.

Die Wiener waren besser gestartet, gerieten nach dem ersten Gegentor aber in Bedrängnis. Solostürmer Tanasa hatte Metallurg entgegen dem Spielverlauf in Führung gebracht. Der Rumäne nutzte einen Stellungsfehler in der Wiener Innenverteidigung – Aleksandar Dragovic und Jacek Bak hatten geschlafen – per Kopf. Dem zweiten Treffer des Armeniers Mchitarjan war danach einiges Ballglück der technisch starken Metallurg-Elf vorausgegangen.

Die Wiener kämpften sich allerdings wie schon in der vergangenen Runde gegen Vojvodina Novi Sad (4:2 nach 1:2-Rückstand im Rückspiel) zurück. Okotie, der in die Startformation zurückgekehrt war, hielten selbst seine Knieproblemen nicht von einem glücklichen Tor ab. Spielmacher Acimovic wurde von Sergio angeschossen, seine missglückte Hereingabe lenkte Wolowijk so unglücklich zu Okotie, dass dieser nur noch einschieben musste.

Okoties Knie machte mit Fortdauer des Spiels allerdings immer mehr Probleme. Bereits Mitte der ersten Hälfte hatte sich der ÖFB-Teamstürmer behandeln lassen, in Minute 64 musste er mit Tränen in den Augen durch Eldar Topic ersetzt werden. Mit Mamadou Diabang war die erste Alternative zu Okotie im Angriff gesperrt, zudem fehlte Zlatko Junuzovic verletzt. Topic machte seine Sache aber gut, holte unter anderem den Elfmeter zum 2:2 heraus.

Topic hatte sich mit einer schönen Einzelaktion rechts durchgesetzt, war von Korotezkij nur noch mit einem Foul zu stoppen. Acimovic verwertete den Strafstoß sicher ins rechte Eck. Bis dahin war für die Austria nach der Pause nur wenig zusammengelaufen. In der ersten Hälfte hatte Acimovic einen Freistoß knapp über die Latte gesetzt (11.). Weitere Torchancen fanden die Wiener durch einen Okotie-Schuss (40.) und einen Bak-Kopfball (41.) vor.

Nach Seitenwechsel kratzte Metallurg-Kapitän Checher einen Kopfball von Tomas Jun von der Linie (46.). Das Spiel hätten beide Teams schon in der regulären Spielzeit entscheiden können. Ein Drehschuss von Topic wurde abgeblockt (86.), auf der Gegenseite strich ein Freistoß von Checher nur knapp am Kreuzeck vorbei (90.+1). Zuvor hatte es nach einer unnötigen Attacke von Austria-Keeper Safar an Tanasa keinen Elfmeter gegeben (81.).

In der Verlängerung zwang der eingewechselte Austria-Verteidiger Markus Suttner Disljenkovic mit einem Gewaltschuss zu einer Glanztat (99.). Zwei Minuten später scheiterte Topic nach einem Kopfball des ebenfalls eingetauschten Sulimani völlig alleine vor Disljenkovic – der Matchball. Metallurg versuchte sich nach dem Ausschluss von Dimitrow wegen Kritik (Gelb-Rot/90.) mit einem Mann weniger nur noch ins Elfmeterschießen zu retten – ohne Erfolg.

Die Wiener schafften damit zum wiederholten Mal den Sprung in die Gruppenphase des zweitwichtigsten Europacup-Bewerbes. Im UEFA-Cup war ihnen das zuletzt bereits 2004, 2006 und 2007 gelungen. Der Aufstieg ist mit Mehreinnahmen von mehr als einer Million Euro verbunden. Das Startgeld alleine beträgt 900.000 Euro, dazu kommen Einnahmen aus zumindest drei Heimspielen. Die Zulosung der Gruppengegner erfolgt Freitagmittag (13.00 Uhr) in Monaco.

Qualifikation zur Fußball-Europa-League – 4. und letzte Runde
FK Austria Wien – Metallurg Donezk 3:2 n.V. (2:2,1:1)
Franz Horr Stadion, 10.450 Zuschauer
SR Kristinn Jakobsson (ISL)
Hinspiel 2:2 – Austria mit Gesamtscore 5:4 in der Gruppenphase

Torfolge:
0:1 (21.) Tanasa
1:1 (36.) Okotie
1:2 (54.) Mchitarjan
2:2 (70.) Acimovic (Elfmeter)
3:2 (115.) E. Sulimani

Austria: Safar – Standfest, Bak, Dragovic, Ortlechner (46. Suttner)
– Klein, Baumgartlinger, Vorisek, Acimovic – Jun (90.+2 E. Sulimani),
Okotie (64. Topic)

Donezk: Disljenkovic – Sergio, Checher, Korotezkij (72. Arakeljan),
Wolowijk (88. China) – Lazic – Makridis, Dimitrow, Mchitarjan,
Kingsley (109. Fabio) – Tanasa

Gelb-Rote Karte: Dimitrow (90., Kritik)
Gelbe Karten: Baumgartlinger (im nächsten Spiel gesperrt), Topic´bzw. Sergio
Die Besten: Baumgartlinger, Acimovic, Jun bzw. Kingsley, Dimitrow, Makridis

Auslosung der Gruppenphase am Freitag um 13.00 Uhr in Monaco; erster
Spieltag am 17. September

 

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