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Austria will gegen Bremen "drei Punkte einfahren"

Kleines Stadion könnte zum Hexenkessel werden
Kleines Stadion könnte zum Hexenkessel werden ©APA (Pfarrhofer)
Die Wiener Austria will am Donnerstagabend gegen Werder Bremen "drei Punkte einfahren". Die Violetten bauen dabei auf ihre Heimstärke: Im Horr-Stadion sind die Wiener seit 19 Partien ungeschlagen.

Die Austrianer gehen selbstbewusst in das Europa League Duell mit den Grünweißen von der Weser. “Im eigenen Stadion haben wir natürlich auch gegen Werder Bremen eine Chance”, weiß Trainer Karl Daxbacher. “Wenn wir von der ersten Minute an zeigen, dass wir präsent sind, dann sind auch die Fans hinter uns. Das stärkt den Rücken. Gegen Salzburg war das Publikum sensationell, die Fans haben uns zum Sieg gepusht. Wenn das auch gegen Bremen so ist und wir wieder mannschaftlich so kompakt wie gegen Salzburg auftreten, dann ist sehr viel drinnen”, meint Zlatko Junuzovic.

“Schauen, dass wir drei Punkte einfahren”
Angesichts der mageren Ausbeute aus den ersten beiden Spielen gegen Bilbao (0:3) und Funchal (1:1) weiß auch Junuzovic, dass gegen Bremen ein Sieg gefragt ist. “Wir müssen schauen, dass wir drei Punkte einfahren.” Gegen die beiden bisherigen Austria-Gegner feierte Bremen zwei Siege, erzielte im Heimspiel gegen Bilbao (3:1) und auswärts bei Funchal (3:2) jeweils drei Tore. Trotzdem zeigen die Deutschen Respekt. “Wir haben uns intensiv mit der Austria beschäftigt”, sagt Trainer Thomas Schaaf, der seit mehr als zehn Jahren das Kommando bei Werder hat. “Es wird ganz sicher nicht leicht für uns in Wien. Wir wissen, dass die Austria tolle Leistungen zeigen kann und über gute Einzelspieler verfügt.”

Herzog: Bremen Favorit
Für Österreichs Rekordinternationalen Andreas Herzog ist sein ehemaliger Verein Bremen “vom Papier her Favorit.” Herzog sieht die Norddeutschen kompakter und defensiv stärker als in der letzten Saison, die sie mit einem 10. Bundesliga-Tabellenplatz unter den eigenen Erwartungen beendet hatten. Auch der baumlange Innenverteidiger Per Mertesacker bestätigt gegenüber dem Fachmagazin “kicker” die gewonnene Qualität: “Wir haben viel gearbeitet. Wir stehen jetzt ein Stück weit tiefer, laufen auch nicht mehr so weit in Konter, haben viele Fehler minimiert. Aber wir müssen trotzdem auf dem Teppich bleiben, denn wir sind noch immer nicht da, wo wir hinwollen.”

Variable Offensive als Plus
Immerhin sind die Bremer seit 13 Pflichtspielen (Bundesliga, Pokal, Europa League) ungeschlagen. “Ihr Spiel ist nicht mehr so abhängig von einem Spieler wie Diego, der alles überstrahlt hat”, analysiert Herzog. Der Brasilianer wechselte im Sommer nach drei Jahren bei Werder um 24,5 Millionen Euro zu Juventus Turin. Dass der 21-jährige Deutsche Mesut Özil in die Fußstapfen des Superstars treten konnte, hat auch Herzog überrascht: “Das konnte man nicht erwarten. Aber Werders Plus ist, dass sie nicht nur Özil haben, sondern mit Spielern wie Hunt, Marin und Pizarro viele Möglichkeiten in der Offensive besitzen.”

Bremen in Österreich tor- und punktelos
Die Bremer haben auf österreichischem Boden noch kein Tor erzielen können. Zweimal sind die Werderaner in Österreich angetreten, zweimal haben sie zu Null verloren. Beide Male war der jetzige Trainer Thomas Schaaf dabei. In der zweiten Runde des UEFA-Pokals 1989/90 setzte es für Bremen im Rückspiel bei der Wiener Austria eine 0:2-Niederlage (Bremen mit dem Gesamtscore von 5:2 weiter), Schaaf stand für Werder auf dem Platz. “Vor der zweiten Partie in Wien war eigentlich schon alles erledigt”, spielt der 48-Jährige die Bedeutung der damaligen Partie herunter. Das einzige andere Auswärtsspiel, das Bremen bisher in Österreich bestritt, endete mit einer 0:4-Niederlage bei Pasching im UI-Cup 2003. Tim Borowski war damals als einziger Spieler des aktuellen Bremen-Kaders dabei, musste allerdings in der Halbzeit in der Kabine bleiben.

Borowski und Pasanen wieder einsatzbereit
Borowski, der wegen eines Einrisses am Wirbelquerfortsatz rund drei Wochen pausieren musste, ist am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. “Ich habe ein gutes Gefühl. Ich muss natürlich jetzt schauen, wie der Rücken reagiert, aber ich sehe nicht die Gefahr, dass noch etwas passiert”, sagte der Mittelfeldspieler. Unterdessen plagt sich der dänische Mittelfeldspieler Daniel Jensen mit Schulterproblemen und musste das Training auslassen. Der zuletzt von einer Grippe geplagte finnische Abwehrakteur Petri Pasanen stieg wieder ins Training ein.

Safars Einsatz unwahrscheinlich, Dragovic fraglich
Für Austria-Stammtorhüter Szabolcs Safar ist an einen Einsatz am Donnerstag kaum zu denken. Die Schulterverletzung aus dem Spiel gegen Salzburg stellte sich bei einer Magnetresonanzuntersuchung am Montagnachmittag als Kapselüberdehnung heraus. Laut Austria-Angaben stehe damit “so gut wie fest”, dass Robert Almer gegen Bremen im Austria-Tor stehen wird. Außerdem ist der Einsatz von Abwehrspieler Aleksandar Dragovic, dem eine Adduktorenzerrung zu schaffen macht, sehr fraglich.

Europa League, 3.Runde
Austria Wien – Werder Bremen
Wien, Horr-Stadion, SR Tagliavento (ITA)
Donnerstag, 19 Uhr (live SAT1)

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