Austria Wien rettete 1:1-Unentschieden gegen Ried

Austria Wien konnte vor der Winterpause noch ein 1:1-Unentschieden über SV Ried erzielen.
Austria Wien konnte vor der Winterpause noch ein 1:1-Unentschieden über SV Ried erzielen. ©APA
Kaja Rogulj rettete Austria Wien im letzten Spiel in diesem Jahr ein 1:1-Unentschieden gegen SV Ried.
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Im Vergleich zum 0:3 in Salzburg blieben bei den Gastgebern in der Defensive Dilaver und Ramsebner – für sie kamen Fabian Koch und Kaja Rogulj – in der Kabine, in der Offensive machte Jun für Stankovic Platz, der gesperrte Kienast wurde durch Murg ersetzt. Bei Ried kam Goalie Höbarth zu seinem Bundesligadebüt, weil Gebauer aufgrund seiner Knieprobleme geschont wurde. Und Wieser rutschte für den erkrankten Reifeltshammer aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung.

Gefährliche Aktionen von Austria Wien in 1. Halbzeit

Vor der eher mageren Kulisse von 6.800 Zuschauern hatte die Austria vor dem Seitenwechsel klar mehr Spielanteile und – im Gegensatz zu den Gästen – auch einige brauchbare Möglichkeiten, kam aber zu keinem Tor. Mader verfehlte bei der ersten gefährlichen Aktion in Violett das lange Eck (23.), auch Hosiner blieb ohne Erfolg. Bei einem Kopfball war Höbarth am Posten (26.), in der 40. Minute rollte der Ball nur Zentimeter am langen Eck vorbei. Suttner zwang Höbarth mit einem Weitschuss schließlich noch zu einer Flugeinlage (45.+1).

Gartler verwandelte Elfmeter für Ried

Ein Elfer kurz nach Wiederbeginn gab der Partie vorerst einen Dreh. Rogulj brachte den heranbrausenden Möschl an der Strafraumgrenze zu Fall, Schiedsrichter Eisner entschied auf Strafstoß. Gartler trat an, Lindner erahnte zwar das Eck, war gegen den äußerst platzierten Schuss aber machtlos.

Nach einer Schockphase erhöhte die Austria schließlich wieder den Druck, fand gegen die tiefer stehenden Gäste aber kaum spielerische Mittel, um gefährliche Situationen zu erzeugen. Einziges Mittel waren Distanzschüsse und Standards. Erst Rogulj ließ die “Veilchen” aufatmen. Nach einem der zahlreichen Eckbälle beförderte Ortlechner den Ball per Kopf zum allein stehenden Kroaten, der sich das Spielgerät herrichten konnte und aus rund zehn Metern zugleich Ausgleich und Endstand besorgte.

Rote Karte für Walch in der Nachspielzeit

Das Finish brachte zwar kein Tor mehr, war aber dennoch turbulent. In der 90. Minute rettete Höbarth aus Kurzdistanz gegen Hosiner, zudem sah Rieds Walch wegen einer Tätlichkeit noch Rot (94.). (APA)

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