Austria Wien dürfte neuen Investor gefunden haben

Die Investorensuche der Wiener Austria steht offenbar vor dem Abschluss.
Die Investorensuche der Wiener Austria steht offenbar vor dem Abschluss. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Die Suche der Wiener Austria nach einem Investor befindet sich offenbar vor dem Abschluss. Einen konkreten Namen wollte Vorstand Markus Kraetschmer aber noch nicht nennen.

Markus Kraetschmer, Vorstand des Fußball-Bundesligisten, kündigte konkrete Ergebnisse für die kommenden Tage an. "Wir haben klar gesagt, dass wir bis Ende Februar fertig sein müssen mit den Gesprächen, weil wir ja Unterlagen brauchen für die Lizenzierung", sagte Kraetschmer am Mittwoch in einem Sky-Interview. Es sei zwar noch kein Schampus kaltgestellt, doch man liege im Zeitplan, betonte Kraetschmer.

Austrias Investorensuche offenbar vor dem Abschluss

"Wir sind auf der Zielgeraden, wir wollen eine gute Lösung für unsere Wiener Austria finden. Das sollte sich bis Ende Februar ausgehen." Spekulationen, wonach der Georgier Merab Jordania der künftige Investor sein könnte, wollte Kraetschmer nicht kommentieren. "Ich bitte um Verständnis, ich werde keine Namen kommentieren. Es bringt kein Namedropping etwas."

Kraetschmer bat um Geduld. "Ich weiß, dass es allen unter den Zehennägeln brennt, wer der neue Partner der Wiener Austria ist. Aber wir müssen über die Ziellinie gehen, werden die Verträge mit den Juristen finalisieren und dann werden wir das bekanntgeben." Die Zusammenarbeit solle "viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte Bestand haben".

Zuletzt Spekulationen um Georgier Merab Jordania als neuer Partner

Nahrung erhielten die Gerüchte um Jordania unter anderem deshalb, weil die Young Violets, die in der 2. Liga engagierte zweite Mannschaft der Austria, kurz vor Transferschluss auf dezente Art und Weise die Verpflichtung von Levan Jordania vermeldeten. Dabei handelt es sich um den 24-jährigen Sohn von Merab Jordania.

Der 55-jährige Jordania senior war einst Profi bei Dinamo Tiflis und Präsident des georgischen Verbandes. Von 2010 bis 2013 fungierte er als Chef des niederländischen Clubs Vitesse Arnheim, bei der Übernahme hielt angeblich Chelsea-Oligarch Roman Abramowitsch die Fäden in der Hand. Jordanias Abschied von Vitesse war nicht friktionsfrei. Er beschuldigte in Interviews 2014 den großen Partnerclub Chelsea, Vitesse bewusst geschwächt zu haben.

(APA/Red)

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