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Austria Wien: Bjelica setzt weiterhin auf Meisterkader

Bislang konnte der Meisterkader der Austria gehalten werden
Bislang konnte der Meisterkader der Austria gehalten werden ©APA
Die Wiener Austria will neben Meisterschaft und Cup auch in der Qualifikation für die Champions League groß aufspielen. Im ersten wichtigen Spiel gegen Hafnarfjördur kann Trainer Bjelica dabei aus dem Vollen schöpfen.

Das Erfolgsteam der letzten Saison konnte bisher noch gehalten werden und mit Rubin Okotie, Daniel Royer oder Christian Ramsebner kamen sogar Ergänzungen für jede Position. Ein Punkt der gerade bei der oft genannten Doppelbelastung positiv ins Gewicht fällt. Somit ist der violette Konkurrenzkampf fast so groß wie der von Red Bull Salzburg, bei denen selbst Teamspieler wie Christoph Leitgeb auf der Bank Platz nehmen müssen.

Luxusprobleme bei der Austria

“Es gibt einige Spieler, die starken Druck auf die anderen ausüben. Sie werden ihre Chance bekommen”, beschrieb Bjelica vor dem Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Hafnarfjördur. “Wir haben drei Bewerbe, in denen wir etwas holen wollen. Wir haben 20 Spieler und werden diesen Kader auch nutzen.” Anders als im Vorjahr, als die Austria die Europa League Qualifikation verpasste, wird der amtierende Meister auch unter der Woche mehrmals gefordert sein. “Ich denke, dass wir es in eine Gruppenphase schaffen werden. Dann werden wir alle genug Einsatzminuten bekommen”, war Marko Stankovic zuversichtlich. Mit dem Aufstieg gegen die Isländer wäre auch bereits das Antreten in der Gruppenphase der Europa League sichergestellt.

Meisterkader noch mit Schwächen

Die Bankdrücker der Austria hadern zur Zeit mit dem „Meister Bonus” von Trainer Nenad Bjelica. “Man muss der Meister-Elf Respekt entgegenbringen”, stellte der Kroate fest. Dabei nimmt der ehemalige kroatische Internationale auch in Kauf, dass die länger urlaubenden Teamspieler der Austria körperlich nicht voll auf der Höhe scheinen. “Einige Spieler sind später in die Vorbereitung eingestiegen und spüren dies nun. Andere sind mit dem Training auch nicht so zurecht gekommen”, berichtete Bjelica. Er hielt fest, die von vielen Beobachtern aufgezeigte körperliche Müdigkeit mancher Austrianer auf seine Kappe zu nehmen. Dies werde sich aber bald ändern. Spätestens gegen den isländischen Meister Hafnarfjördur sollen diese Änderungen sichtbar sein.

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