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Austria stolpert in Kapfenberg

Austria (im Bild Florian Klein) stolpert in Kapfenberg
Austria (im Bild Florian Klein) stolpert in Kapfenberg ©APA
Die Wiener Austria hat in der Bundesliga nach fünf Siegen in Serie wieder eine Niederlage kassiert. Der Tabellenführer musste sich in der 13. Runde am Mittwochabend gegen den Kapfenberger SV auswärts überraschend 0:1 (0:0) geschlagen geben.

Markus Felfernig stellte vor 3.500 Zuschauern im Franz-Fekete-Stadion in der 83. Minute den ersten Sieg für die Obersteirer im Fußball-Oberhaus gegen die Violetten nach 52 Jahren Pause sicher.

Die Austria musste sich nach der Niederlage gegen Austria Kärnten damit einem weiteren Nachzügler auswärts geschlagen geben. Trotz der dritten Saisonniederlage liegen die Favoritner aber noch einen Zähler vor Meister Salzburg. Die zuletzt fünf Runden auf einen Sieg wartende Mannschaft von Werner Gregoritsch verkürzte den Abstand auf den achten Tabellenrang damit auf einen Zähler.

Kapfenberg verlangte der Austria von Beginn an alles ab. Die Obersteirer überzeugten nicht nur durch Kampfkraft, sondern auch mit spielerischen Mitteln. Zwar trafen die Wiener durch einen Fernschuss von Sulimani (29.) die Latte, spätestens nach einer halben Stunde herrschte aber überraschenderweise Hochbetrieb im Austria-Strafraum. Allein Schmid (35., 38., 39.) hätte den KSV dreimal in Führung bringen können.

Die Defensive der Austria, in der Suttner nach 27 Minuten wegen einer Bauchmuskelzerrung ausgetauscht werden musste, wackelte gehörig. Einzig die mangelnde Chancenverwertung der Hausherren, die vor eigenem Publikum in dieser Saison nun erst vier Tore erzielt haben, und eine starke Leistung von Torhüter Safar retteten den Cupsieger noch vor Seitenwechsel vor einem Gegentreffer.

Auch nach der Pause konnte die Austria nicht zulegen. Standfest (49.) ließ eine der wenigen Chancen der wenig motiviert zu Werke gehenden Favoritner ungenutzt, zwingende Chancen konnten sich die Daxbacher-Elf aber weiter keine erarbeiten. Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff straften die “Falken” die Passivität des Tabellenführers: Nach einer weiten Flanke von Siegl leistete sich die Austria ein kollektives Schläfchen, der eingewechselte Felfernig sorgte für den Goldtreffer zugunsten seiner Elf.

Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): “Es war heute Thema bei der Spielerbesprechung, dass wir heute Geschichte schreiben können. Man muss der Mannschaft gratulieren, der Sieg war mehr als verdient. Das beinharte Arbeiten und Trainieren hat sich gelohnt.”

Robert Schellander (Kapfenberg-Kapitän): “Wir haben von Beginn an versucht, nach vorne zu spielen und haben heute gezeigt, was in uns steckt. Über 90 Minuten gesehen war der Sieg verdient.”

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): “Vom Spielverlauf her wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Kapfenberg hat eine sehr gute Leistung geboten, sie haben sehr hart gespielt, das ist uns nicht gelegen.”

Joachim Standfest (Austria-Verteidiger): “Uns hat heute die Spritzigkeit gefehlt, die uns in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hat. Kapfenberg war sehr aggressiv und hat mit vielen Fouls unseren Spielfluss unterbunden.”

Fußball-Bundesliga (13. Runde)
Kapfenberger SV – FK Austria Wien 1:0 (0:0)
Kapfenberg, Franz-Fekete-Stadion, 3.500, SR Hameter

Tor: 1:0 (83.) Felfernig

Kapfenberg: R. Wolf – Gansterer (64. Felfernig), Schönberger, Majstorovic, Osoinik – Schmid, Siegl (84. Hüttenbrenner), Sencar, Schellander – Heinz, Alar (75. Pavlov)
Austria: Safar – Standfest, Dragovic, Ortlechner, Suttner (27. Madl) – Klein, Baumgartlinger, Sulimani – Junuzovic (75. Liendl), Acimovic – Diabang (60. Schumacher)

Gelbe Karten: Schellander, Schmid, Felfernig bzw. Sulimani, Junuzovic
Die Besten: Schönberger, Heinz, Schmid bzw. Safar, Baumgartlinger

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