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Austria siegt mit 4:2 über Hartberg: Meisterrunde rückt näher

Austria Wien konnte den erhofften "Pflichtsieg" erreichen.
Austria Wien konnte den erhofften "Pflichtsieg" erreichen. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am Sonntag gelang Austria Wien mit einem 4:2 gegen Hartberg ein großer Schritt in Richtung Teilnahme an der Meisterrunde.
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Die Austria hat am Sonntag einen großen Schritt in Richtung Teilnahme an der Meisterrunde der Fußball-Bundesliga geschafft. Durch einen 4:2-Heimsieg über den TSV Hartberg verbesserten sich die Wiener auf Rang drei und haben zwei Runden vor der Teilung vier Punkte Vorsprung auf den Tabellensiebenten Rapid.

Hartberger fanden nach Anfangsschwierigkeiten besser ins Spiel

Die Treffer für die Austria erzielten Michael Madl (23.), Alexander Grünwald (53.), Uros Matic (71.) und Alon Turgeman (88.). Florian Flecker hatte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt (52.), der zweite Hartberg-Treffer ging laut Bundesliga-Angaben auf das Konto von Siegfried Rasswalder (81.). Die Gastgeber mussten nach Gelb-Rot für Igor (44.) über eine Hälfte lang in Unterzahl agieren und erzielten damit drei ihrer vier Tore zu zehnt.

Die rund 7.000 Zuschauer erlebten zu Beginn eine Trauerminute anlässlich des 80. Todestages von Austria-Legende Matthias Sindelar sowie einen Fehlschuss von Grünwald wenige Sekunden nach Anpfiff. Die Anfangsphase stand klar im Zeichen der Gastgeber, auch wenn keine zwingenden Chancen herausschauten. Halbwegs gefährlich wurde es nur bei einem Volley von Christoph Monschein, der deutlich am Kreuzeck vorbeiflog (6.).

Die Hartberger fanden nach Anfangsschwierigkeiten besser ins Spiel. In der 15. Minute konnte Flecker aus guter Position eine Hereingabe von Zakaria Sanogo nicht verarbeiten, in der 20. Minute zog ein Sanogo-Schuss über die Querlatte. Ausgerechnet in einer Phase, in der die Steirer stärker wurden, schlug die Austria zum ersten Mal zu – Madl versenkte einen Corner von Maximilian Sax per Kopf zum 1:0 (23.).

Austria Wien: Rot-Geld für Igor

Kurz vor der Pause schwächten sich die “Veilchen” dann selbst. Igor, der davor wegen Wegschießens des Balles verwarnt worden war, sah in der 44. Minute wegen einer überflüssig ungestümen Attacke an Sanogo Gelb-Rot und sorgte damit für den ersten Platzverweis der Austria in dieser Liga-Saison.

In der 52. Minute schlug Hartberg aus der Überzahl Profit. Einen flach in den Rückraum gespielten Corner übernahm Flecker von der Strafraumgrenze direkt, sein Schuss wurde von Madl entscheidend zum 1:1 abgefälscht. Schon 87 Sekunden später jedoch lag die Austria schon wieder voran. Nach einer Flanke von Sax misslang der Hartberger Klärungsversuch und Grünwald war mit einem Drehschuss erfolgreich.

Danach konnten die Gäste mit der numerischen Überlegenheit nicht wirklich etwas anfangen, die Austria zeigte Leidenschaft und setzte immer wieder Akzente nach vorne – so etwa in der 64. Minute. Bright Edomwonyi kam nach einem Zweikampf mit Michael Huber im Sechzehner zu Fall und forderte wohl nicht zu Unrecht Elfmeter, die Pfeife von Referee Markus Hameter blieb aber stumm.

Austria schlug Hartberg: Platz in Meisterrunde winkt

So ließ das dritte Tor der Hausherren etwas länger auf sich warten. Nach Fehler von Austria-Leihgabe Michael Blauensteiner und Vorarbeit des eingewechselten Vesel Demaku schlenzte Matic den Ball vom Sechzehner genau ins Kreuzeck (71.).

Es war allerdings nur die vermeintliche Vorentscheidung, denn die Hartberger kamen in der 81. Minute noch einmal zum Anschlusstreffer. Nach einer Flanke von Tobias Kainz traf Siegfried Rasswalder mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz nur die Stange, von wo der Ball via Madl den Weg ins Tor fand. Eine echte Ausgleichschance gab es für die Hartberger nicht mehr, dafür schlug die Austria noch einmal aus einem Konter zu. Nach Vorarbeit von Sax vollendete der eingewechselte Alon Turgeman (88.).

Damit hat der Aufsteiger als Tabellenachter mit drei Punkten Rückstand auf den Sechsten Sturm Graz nur noch geringe Chancen auf die Meisterrunde. Die Austria hingegen wäre mit einem Heimsieg in einer Woche gegen Schlusslicht Altach fix unter den Top sechs.

(APA/Red)

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