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Austria: "Gutes Gefühl" für das 298. Wiener Derby

Gestärkt durch vier Siege aus den jüngsten Pflichtspielen und die Einnahmen von rund einer Million Euro bringende Gruppenphase der Fußball-Europa-League vor Augen geht der FK Austria mit gutem Selbstvertrauen am Sonntag im Happel-Stadion (16.00 Uhr) ins 298 Derby.
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Das 298. Wiener Derby gegen Rapid steht für die Austria an. “Die Zuversicht ist gestiegen, ich habe im Moment ein gutes Gefühl”, sagte Austria-Trainer Karl Daxbacher mit vorsichtigem Optimismus.

Die Frage sei nur, wie das seine Schützlinge auf dem Rasen umsetzen werden. Es gebe jedoch keinen Favoriten, der Ausgang sei komplett offen. “Beide Teams sind auf Augenhöhe, die Tagesform wird mitentscheidend sein. Beide werden sich vornehmen, möglichst aggressiv und kämpferisch aufzutreten, das sind sie ihren Fans schuldig”, glaubt der 58-Jährige.

Das erste Duell im Prater-Oval seit 23. April 2006 (3:1 für Violett) verspricht mit Sicherheit Spannung, liegen die Erzrivalen mit je sieben Punkten und nur wegen der um einen Treffer unterschiedlichen Tordifferenz hinter dem in der Tabelle führenden Vizemeister RB Salzburg fast gleichauf.

Wiener Derby: Leistung am Platz allein entscheidet

Mit einem Remis bliebe Violett Zweiter und Nummer eins in der Stadt. Vor einem Derby werde immer viel hinein interpretiert, es zähle aber einzig und allein, was auf dem Platz geschehe, meinte Daxbacher. “Oft hat es sich schon bewahrheitet, dass nicht der gewinnt, der in der Tabelle vorne liegt. Wir wollen nicht nur vorne bleiben, unser Ziel ist es, zu gewinnen”, macht er kein Hehl aus seinen Erwartungen.

Bei den Rapidlern sieht er einen Aufwärtstrend. “Die Abwehr hat sich konsolidiert, in der Liga erst ein Tor kassiert. Und ihre Stürmer sind immer gefährlich. Salihi ist ein Garant für Tore, Nuhiu entwickelt sich immer besser, und Alar ist ein hochgelobter Mann”, sagte Daxbacher über den Gegner. Die Diskussion über Torhüter Helge Payer, der gegen Sturm Graz das Last-Minute-Tor teilweise auf seine Kappe genommen hat, versteht er nicht. “Payer ist ein guter Keeper. Das kann jedem Torhüter während der Saison einmal passieren.”

“Bin sehr positiv gestimmt!”

Dass die Hütteldorfer als Europacup-Zuschauer ausgeruhter sind, wertet Roland Linz als Vorteil, schränkte jedoch ein, “dass das in einem Derby nicht so wichtig ist, das Spiel ist etwas ganz Besonderes. Ich bin positiv gestimmt, dass wir als Sieger vom Platz gehen werden!” Er gestand den Rapidlern unter dem neuen Trainer eine gute Organisation zu. Der ungewöhnliche Derby-Spielort spielt für ihn keine Rolle. “Es ist egal, wo das Derby ausgetragen wird – die Stimmung wird passen, es wird ein tolles Spiel werden.”

Der Torschützenkönig 2010/11 hofft natürlich, wie einst im bisher letzten Derby im Prater am 23. April 2006 abermals in der großen Arena zu treffen. Der steirische Stürmer könnte sein Dutzend Tore gegen Rapid voll machen. Im violetten Dress hat der nunmehrige Austria-Kapitän bisher siebenmal getroffen, im Admira-Trikot drei Tore erzielt und als Spieler von Sturm Graz ein Goal gegen die Grün-Weißen gemacht. 

Nach “Derby der Schande”: Das 298. soll “Fair Play” sein

Im Gegensatz zu Linz wollte Daxbacher den Auftritt gegen die Rumänen in der Europa League am Donnerstag nicht unbedingt als Nachteil einstufen. “Ein Europacup-Spiel kann auch als Vorteil betrachtet werden, wenn man dadurch Selbstbewusstsein tankt”, meinte der Austria-Coach, der in den Aufstellungen keine große Überraschungen (“beide kennen einander genau”) erwartete. Er hat den gegen Medias gesperrt gewesenen Alex Grünwald und auch erstmals den Ex-Rieder Ernst Mader zur Verfügung.

Nach dem “Derby der Schande“, das am 22. Mai in Hütteldorf in der ersten Hälfte wegen eines Platzsturms durch grün-weiße Anhänger 0:3 strafverifiziert worden ist, soll die 298. Auflage zu einem Fest werden. “Die erste gemeinsame Pressekonferenz auf das Derby seit vielen Jahren zeigt, dass alle gewillt sind, sich im sportlichen Wettstreit zu messen und die Vorkommnisse vergessen zu machen. Es soll ein gutes, interessantes Spiel und Werbung für den Fußball werden”, merkte Daxbacher an und rief damit alle Beteiligten zum Gedanken des “Fair Play” auf.

(apa)

 

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