Austria-Abschied aus CL soll zur Premiere werden

Hoffnung auf ersten Sieg in der Königsklasse
Hoffnung auf ersten Sieg in der Königsklasse
Die Austria will den Abschied aus der Fußball-Champions League zur Premiere machen. Gegen Zenit St. Petersburg strebt Österreichs Meister am Mittwochabend (20.45 Uhr) im Wiener Ernst-Happel-Stadion den ersten vollen Erfolg an. Nach fünf Spieltagen hält die Austria bei zwei Zählern, der Aufstieg in die K.o.-Phase bzw. der Umstieg in die Europa League ist außer Reichweite.


Russlands Vizemeister wird sich jedoch keinesfalls als freundlicher Gast geben. In Gruppe G kämpft Zenit mit dem FC Porto noch um einen Achtelfinal-Platz. Als aktueller Zweiter mit einem Punkt Vorsprung auf den Kontrahenten hat St. Petersburg die klar bessere Ausgangslage, tritt Porto doch in Madrid bei Spitzenreiter Atletico an. Nur ein Erfolg hilft den Portugiesen weiter. Darauf allein wird Zenit in Wien aber nicht hoffen.

“Wir wissen, dass Zenit eine starke Mannschaft ist, wissen aber auch, dass sie Probleme in der Meisterschaft haben. Deshalb sehen wir Chancen”, meinte Trainer Nenad Bjelica am Tag vor dem Spiel. Der Kroate rief noch einmal den Heimauftritt gegen Porto (0:1) am ersten Spieltag in Erinnerung. “Da haben wir eine souveräne Leistung gebracht und Punkte verdient. Wenn wir diese Leistung bestätigen, und das Niveau über 90 Minuten halten können, sind Möglichkeiten da.”

Heinz Lindner nahm das letzte Etappenziel ebenfalls ins Visier. “Ich erwarte eine Austria, die aggressiv auftritt um das letzte Ziel auch noch zu erreichen. Wir wollen die Champions League mit einem Sieg abschließen”, betonte der Torhüter.

Das 0:0 in St. Petersburg in der zweiten Runde bescherte der Austria den ersten Punktgewinn, beim 1:1 in Porto gelang zuletzt durch Roman Kienast auch der lang ersehnte erste Torerfolg. Gegen die Russen soll am Ende der laut Vorstand Markus Kraetschmer “wunderbaren Reise durch Europa” das nächste Häkchen auf der To-Do-Liste der Violetten folgen. Auf einen Sieg wartet der Debütant in der Königsklasse noch.

Dieser würde auch Weihnachtsgeld bringen: Eine Million Euro winkt vonseiten der UEFA als Prämie für drei Zähler. Diese würde die Kassa der Austria weiter auffetten. Dank den bisher eingefahrenen Punkteprämien von einer Million Euro, Startgeld und Zuschauereinnahmen – gegen Zenit sind 36.800 Tickets abgesetzt – erwartete Wirtschafts-Vorstand Kraetschmer in Summe Bruttoeinnahmen von 14 bis 15 Mio. Euro.

Russlands Vizemeister landete am Dienstagmittag mit fast allen Stars im Gepäck in Wien. Nicht dabei waren lediglich der noch rekonvaleszente russische Stammkeeper Wjatscheslaw Malafejew sowie der verletzte portugiesische Internationale Danny.

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