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Außenministerium in Wien hat Reisehinweise für den Iran angepasst

Im Iran verschärfen sich die Proteste.
Im Iran verschärfen sich die Proteste. ©AP
Wegen der Proteste im Iran hat das Außenministerium in Wien seine Reisehinweise für das Land angepasst. Auf der Website des Ministeriums hieß es am Sonntag: "Im Iran kann es derzeit im ganzen Land immer wieder zu größeren Menschenansammlungen kommen".

“Besonders am Nachmittag und in den frühen Nachtstunden ist erhöhte Vorsicht geboten.” Konkret steht unter “Aktuelle Hinweise”, dass folgende Orte bis auf weiteres zu meiden seien: “Teheran Stadtzentrum und speziell Enghelab und Azadi Straße, vor allem der Straßenabschnitt vor dem Haupttor der Universität Teheran.” Darüber hinaus sei “mit weiteren Protesten in allen westlichen Provinzen und Großstädten, insbes. Kurdistan, Kermanshah, Ilam und Lorestan sowie Sistan-Baluchistan zu rechnen”.

In Iran gilt Sicherheitsstufe 2

Generell gelte mit Ausnahme von einigen Grenzgebieten im ganzen Land Sicherheitsstufe 2. Dabei wird darauf hingewiesen, dass “das Fotografieren und das Beobachten von Demonstrationen” zu einer Verhaftung führen könnte. Medienberichte sollten verfolgt und solche Gebiete großflächig vermieden werden.

Auch Berlin hat Reisehinweise für Iran angepasst

Auch das Auswärtige Amt in Berlin hat nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) seine Reisehinweise für den Iran angepasst. “Aktuell ist im gesamten Land mit politisch motivierten Demonstrationen zu rechnen, die von einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften begleitet werden”, heißt es in der neuen Version. “Auf öffentlichen Plätzen sollten Reisende erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen, Kundgebungen sowie größere Menschenansammlungen meiden und Filmaufnahmen, auch mit dem Handy, im eigenen Interesse unterlassen.”

Proteste gegen Regierung in Teheran

Seit mehreren Tagen gibt es in iranischen Städten Proteste, zuletzt auch in der Hauptstadt Teheran. Sie richteten sich zunächst gegen die hohen Preise und die Wirtschaftspolitik, doch wurde schnell auch Kritik an der Staatsführung laut. Mindestens zwei Demonstranten wurden getötet.

APA/Red.

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