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Ausschreitungen bei EU-Gipfel

Mit Gummigeschossen und Schlagstöcken ist die spanische Polizei am Rande des EU-Gipfels gegen Demonstranten vorgegangen. Ernsthaft verletzt wurde offenbar niemand.

Die Globalisierungsgegner zogen durch die Innenstadt und warfen mit Steinen und Mülleimern. Nach Polizeiangaben wurden während des Tages 24 Menschen festgenommen. Ernsthaft verletzt wurde offenbar niemand.

Insgesamt beteiligten sich rund 2.000 Demonstranten an verschiedenen Kundgebungen. Am Abend versammelten sich dutzende Menschen bei Kerzenschein zu einer Mahnwache für den auf dem G-7-Gipfel in Genua im vergangenen Jahr von der Polizei erschossenen 23-jährigen Italiener Carlo Giuliani. An die Wand eines nahegelegenen Hauses schrieben sie die Parole „Auge um Auge, Zahn um Zahn“.

Im Zentrum des zweitägigen Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs stehen die Wirtschafts- und die Sozialpolitik. In der Stadt sind rund 8.500 Polizisten im Einsatz. Die spanische Polizei leitete für den Gipfel ihren größten Einsatz seit den Olympischen Spielen in Barcelona 1992. Zudem wurden Kampfbomber und ein Kriegsschiff stationiert, die NATO schickte ein AWACS-Aufklärungsflugzeug.

Für den Gipfel hat Spanien vorübergehend die Grenzkontrollen wieder eingeführt. Nach Aussage von Globalisierungsgegnern wurden mehrere Busse mit Demonstranten an der Grenze abgewiesen. Am Samstag sollte in Barcelona eine Großdemonstration stattfinden.

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