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Ausschreibungen bei ELGA und der Stadt Wien

Neue Geschäftsführer bzw. Leiter werden bei der ELGA und der Wiener Patientenanwaltschaft gesucht.
Neue Geschäftsführer bzw. Leiter werden bei der ELGA und der Wiener Patientenanwaltschaft gesucht. ©APA/ROBERT JÄGER
Gleich zwei wichtige Posten werden ausgeschrieben: Ab 1. Jänner 2023 sucht die ELGA GmbH eine neue Geschäftsführung. Ab 1. Mai 2022 wird ein Leiter für die Wiener Patientenanwaltschaft gesucht.

Die Stadt Wien hat die Leitung der Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft neu ausgeschrieben. Die Funktionsperiode der amtierenden Patientenanwältin Sigrid Pilz läuft mit Ende Juni aus - die ehemalige grüne Gemeinderätin will sich erneut bewerben, sagte sie kürzlich im "Kurier". Bestellt wird die neue Leitung laut der im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Ausschreibung von der Wiener Landesregierung für eine Dauer von fünf Jahren.

Stadt Wien sucht Leiter für Wiener Patientenanwaltschaft

Die Anwaltschaft behandelt unter anderem Beschwerden von Patienten und deren Angehörigen in allen Angelegenheiten des Gesundheitswesens und des Pflegebereichs in Wien. Außerdem soll sie Mängel oder Missstände vor allem im Rahmen der Unterbringung, der Versorgung, der Betreuung sowie der Heilbehandlung aufklären. Die Patientenanwältin bzw. der Patientenanwalt agiert unabhängig und weisungsfrei. Bewerbungen sind bis 1. Mai möglich. Voraussetzung für die Position ist unter anderem die Absolvierung eines rechtswissenschaftlichen, medizinischen oder sonst einschlägigen Studiums.

Geschäftsführer für ELGA GmbH ab 1. Jänner 2023 gesucht

Die ELGA GmbH sucht ab 1. Jänner 2023 eine neue Geschäftsführung - ausgeschrieben sind im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" am Samstag sowohl die kaufmännische wie auch die technische Leitung des Unternehmens. Die Position ist für fünf Jahre befristet, Bewerbungen sind bis 16. Mai möglich. Aufgabe der ELGA GmbH ist unter anderem die Implementierung und Weiterentwicklung des Systems der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA).

Gesundheitsminister Rauch übte Kritik an aktueller ELGA-Leitung

Unterdessen übte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) Kritik an der aktuellen Leitung. Diese hatte die Datenschutzbehörde mit der Überprüfung der Impfpflicht befasst - unter anderem kam die ELGA GmbH im Zuge einer Datenschutzfolgenabschätzung zum Schluss, dass die Impfpflicht verbunden mit Strafen unverhältnismäßig und damit unzulässig sei. "Ich war einigermaßen erstaunt, in dieser Datenschutzfolgenabschätzung auch Ausführungen zu finden, die sich auf die Verfassungsmäßigkeit und Zulässigkeit der Impfpflicht an sich bezogen haben" , so Rauch in "Österreich" (Sonntag-Ausgabe). "Sich über bereits gefallene politische Entscheidungen - in diesem Fall eine, die mit breiter Mehrheit im Nationalrat gefallen ist - zu äußern, gehört sicher nicht zu den Aufgaben der ELGA-Geschäftsführung."

Eigentümer der GmbH sind zu je einem Drittel der Bund, die Länder sowie die Sozialversicherung. Derzeit fungieren Franz Leisch und Günter Rauchegger als Geschäftsführer, ihre Amtszeit läuft Ende 2022 aus.

(APA/Red)

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