Ausbau der U1 verzögert sich noch weiter

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Das Projekt habe nicht mehr absolute Priorität, meint Finanzstadträtin Renate Brauner.

Die SPÖ Ressortchefin versichert aber, dass das nicht hieße, die Verlängerung, die im Jahr 2015 in Betrieb gehen sollte, komme nie. Die Geschwindigkeit der Fertigstellung hänge davon ab, wann die Stadt die von der Verlängerung betroffenen Grundstücke “zu einem vernünftigen Preis”, erwerben könne.

Fahrkarten könnten für manche teurer werden

Zu den neuen Ticketpreisen meint Brauner, dass man es derzeit mit einer “unübersichtlichen Struktur” zu tun habe. Die Finanzstadträtin wollte den Ergebnissen der Arbeitsgruppe, nicht vorgreifen, aber dass das Nutzen der Öffis für manche Fahrgastgruppen auch teurer werden könnte, schloss sie nicht aus.

2010 sei ein “Jahr der Rekorde” gewesen, hieß es. So habe man im vergangenen Jahr mit 355.838 bisher die meisten Jahreskarten verkauft. Außerdem rechnen die Wiener Linien mit einem Fahrgastrekord, wobei die genauen Zahlen erst Ende Februar vorliegen.

Die Wiener Linien haben viel vor

Heuer wollen die Wiener Linien insgesamt 477 Millionen Euro investieren, 282 Millionen davon in den U-Bahn-Neubau. Außerdem wird die Fuhrparkerneuerung fortgesetzt, wonach 2011 fünf neue U-Bahnzüge, 20 Niederflurstraßenbahnen und 30 Busse angeschafft werden sollen. Außerdem wird der Baubeginn der 4,6 Kilometer langen neuen Strecke für den 26er in Angriff genommen, der ab 2013 Floridsdorf (U6), den Kagraner Platz (U1) und die Hausfeldstraße (U2) verbindet.

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