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Aus für Bahnlinie: Wien-Pendler demonstrieren

Pendler aus dem Südburgenland werden künftig mit dem Bus statt mit der Bahn fahren müssen.
Pendler aus dem Südburgenland werden künftig mit dem Bus statt mit der Bahn fahren müssen. ©Bilderbox
Weil Wien-Pendler aus dem Südburgenland ab 1. August von der Bahn auf Bus oder Pkw umsteigen müssen, gibt es am Donnerstag einen Protestmarsch in Eisenstadt.

Wien-Pendler aus dem Südburgenland müssen ab 1. August von der Bahn auf Bus oder Pkw umsteigen. Der Personenverkehr zwischen dem burgenländischen Oberwart und dem steirischen Friedberg wird von den ÖBB eingestellt. Es würden zu wenige Menschen mit der Bahn nach Wien fahren, lautet die Begründung. Gegen diese Maßnahme setzt sich die Bürgerinitiative “Südburgenland Pro Bahn” ein und veranstaltet morgen, Donnerstag, einen Aktionstag in Eisenstadt. “Wir werden jeden Tag weiter nutzen”, so deren Sprecher Dietrich Wertz.

“Wir sind enttäuscht von Abgeordneten, die auch aus dem Südburgenland kommen und noch vor ein, zwei Jahren gemeint haben, dass sie gegen die Einstellung des Personenverkehrs sind”, erklärte Wertz. Ans Aufgeben denken er und die zahlreichen Unterstützer aber dennoch nicht. “Morgen wird es in Eisenstadt einen Protestmarsch von uns geben. Anschließend werden wir dem Landtagspräsidenten Gerhard Steier (S) unsere Unterschriftenliste übergeben.”

Grüne unterstützen Protestmarsch

Auch auf politischer Ebene findet die Bürgerinitiative Unterstützung. Der Grüne Landtagsabgeordnete Michel Reimon wird in der morgigen Landtagssitzung einen Dringlichkeitsantrag für den Erhalt der Bahnlinie Oberwart – Friedberg einbringen. “Dafür benötige ich neun Unterschriften. Die Freiheitlichen und die Liste Burgenland haben mir ihre Unterstützung zugesagt. Die südburgenländischen Abgeordneten der Regierungsparteien habe ich aufgefordert, mir ihre Unterschrift zu geben. Die Antwort ist nun aber, dass sie selbst einen Dringlichkeitsantrag einbringen werden”, sagte Reimon. Verhandlungen darüber waren am Nachmittag noch im Gange.

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag hatte Landeshauptmann Hans Niessl (S) erneut festgehalten, dass die Strecke von Oberwart nach Wien nur von 50 Bahnpendlern genutzt werde. Hingegen würden 750 Personen mit dem Bus in die Bundeshauptstadt fahren. Dass der Zug derzeit zu wenig genutzt wird, “sehen wir auch ein”, erklärte Wertz. “Würde man das Angebot aufwerten, würden wesentlich mehr Personen mit der Bahn fahren. Wir werden versuchen, konstruktive Lösungsvorschläge einzubringen und nicht aufgeben.” (APA)

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