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Augenkrankheit Grauer Star kann mit Virtual-Reality-Brille erlebt werden

Das Bild wird unscharf, die Lichtquellen führen zu unangenehmen Streuungseffekten.
Das Bild wird unscharf, die Lichtquellen führen zu unangenehmen Streuungseffekten. ©TU Wien
Forscher der TU Wien entwickelten eine Virtual-Reality (VR)-Brille, mit der sich Grauer Star simulieren lässt. So sollen Probleme, die die Augenkrankheit mit sich bringen, besser nachvollzogen werden können.

Eine Brille hilft üblicherweise, das Sehvermögen zu verbessern. Nicht so die Virtual-Reality (VR)-Brille aus dem Computergrafik-Labor der Technischen Universität (TU) Wien: Mit ihr sieht man so wie Menschen, die an Grauem Star leiden. Die Forscher hoffen, dass man damit besser versteht, welche Probleme Grauer Star mit sich bringt, und etwa Gebäude besser planen kann, teilte die TU am Montag mit.

Mit VR-Brille wird Grauer Star virtuell simulieren

Die im Alter einsetzende Trübung der Linse wird als Grauer Star bezeichnet. Die Sehschärfe nimmt ab, ebenso die Wahrnehmung von Kontrasten. Dagegen nimmt die Blendungsempfindlichkeit zu. Dabei können verschiedene Bereiche des Sichtfelds unterschiedlich betroffen sein.

Die TU-Forscher um Katharina Krösl haben nun in Zusammenarbeit mit Ärzten der Medizinischen Universität Wien eine Möglichkeit entwickelt, die Auswirkungen des Grauen Star zu simulieren. “Man kann das Bild leicht verschwimmen lassen, den Kontrast oder die Farbgebung verändern”, so Michael Wimmer, Leiter der Rendering and Modeling Group des Forschungsbereichs Computergrafik der TU Wien.

Brille soll bei Gebäudeplanungen helfen

Zudem wurde die VR-Brille mit Eyetrackern ausgestattet, die jede Veränderung der Blickrichtung registrieren, um ungleichmäßig auftretende Sehstörungen zu simulieren. Auch Blendeffekte, etwa durch helle Lichtquellen, können simuliert werden.

Die Simulation, die von den Forschern nächste Woche auf der Konferenz IEEEVR2019 in Osaka (Japan) vorgestellt wird, könnte etwa bei der Gebäudeplanung eingesetzt werden. Damit ließe sich beispielsweise herausfinden, wie man Beleuchtungskörper anpassen muss, um unangenehme Blendeffekte zu vermeiden, oder wo Hinweisschilder wie Notausgangs-Wegweiser positioniert werden sollten, damit sie auch von sehbeeinträchtigten Menschen noch gut erkannt werden können.

(APA/Red)

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