Augen auf beim Christbaum-Kauf

©Bilderbox
Was muss ich beim Christbaum-Kauf beachten? Nicht nur die Art ist wichtig, sondern auch woher der Baum stammt. Wir haben einige Tipps für euch zusammengefasst.
Durch die kurzen Transportwege spart man unnötige CO2-Emissionen. Darüber hinaus kann man mit dem Kauf eines Baumes eines österreichischen Züchters auch zur Erhaltung des ländlichen Raums beitragen”, so der österreichische Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des beginnenden Christbaumsverkaufs.

Herkunftsbeweis durch Schleife

Von den 2,45 Mio. Christbäumen in den heimischen Wohnzimmern kommen 2,2 Mio. aus Österreich. Eine der beliebtesten Arten, die Nordmannstanne, kommt jedoch ursprünglich aus dem Kaukasus. Sie muss entweder in intensiv bewirtschafteten Christbaumkulturen produziert oder aus Dänemark importiert werden. “die umweltberatung” http://umweltberatung.at rät zu heimischen Christbaumarten wie der gemeinen Fichte, auch Rotfichte genannt, oder zur Weißtanne.

Der Transport eines Weihnachtsbaumes kann hohe Emissionen verursachen. Ein Baum aus Nordeuropa legt mehr als 1.000 Kilometer zurück. Ein heimischer Christbaum bringt es hingegen vom Feld bis zum Verkaufsplatz auf durchschnittlich nur 40 Kilometer Transportweg.

Der Kauf eines Baumes aus der Heimat schützt nicht nur das Klima, sondern hilft somit auch der Landwirtschaft und schafft zahlreiche Arbeitsplätze für die Region. Die Herkunft lässt sich anhand der Christbaumschleife mit Name und Adresse des Produzenten erkennen. Die österreichischen Christbaumbauern listen unter http://weihnachtsbaum.at Höfe und Verkaufsstellen aus ganz Österreich auf.

Schafe statt Spritzmittel

Einen weiteren Beitrag für die Umwelt leistet der Anbau von Bio-Christbäumen. Diese werden nach der EU-Verordnung des biologischen Landbaus angebaut. Diese verbietet den Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemittel. Bio-Christbaum-Betriebe werden jährlich von einem EU-zertifizierten Kontrollorgan unangemeldet kontrolliert. Eine einheitliche Kennzeichnung für Bio-Weihnachtsbäume gibt es im Handel noch nicht.

Ebenfalls ist die Verwendung biologischer Jungpflanzen Pflicht. Damit die kleinen Bäume durch zu hohe Gräser nicht um Licht und Wasser kämpfen müssen, greifen die Bauern zu natürlichen Hilfsmitteln. “Bei Bio-Christbäumen werden die Gräser zwischen den Reihen nicht mit chemischen Mitteln beseitigt, sondern sie werden gemäht oder Shropshire Schafe werden als natürliche Unkrautvernichter eingesetzt”, erklärt Tangl. Oft sind Bio-Christbäume bei Betrieben erhältlich, die auch andere Bio-Produkte wie Lebensmittel herstellen.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Augen auf beim Christbaum-Kauf
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen