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Aufzeigen von Alternativen

Kritik und Analyse der weltbeherrschenden Stellung der Großkonzerne und des Weltwirtschaftsforums (WEF)ist das Programm des Alternativgipfels in Salzburg.

Kritik und Analyse der weltbeherrschenden Stellung der Großkonzerne und des Weltwirtschaftsforums (WEF), das sich Montag und Dienstag in Salzburg trifft, sowie das Aufzeigen von Alternativen zu dieser Wirtschaftspolitik ist das Programm des Alternativgipfels, zudem der Verein ATTAC am Samstag im Salzburger Brunauerzentrum geladen hatte. Eine lange Reihe NGOs (Non-Governmental Organisations, Anm.) präsentierten ihre Ideen für eine bessere Weltwirtschaft, faireren Handel, respektvolleren Umgang mit Ressourcen und der Natur, mehr Rechte für ärmere Menschen und eine friedlichere, nachhaltigere Zukunft.

Mit Gewalt wollen die Organisatoren dieses Alternativgipfels in Salzburg nichts zu tun haben. „Die Gewaltbereitschaft unseres Klientels ist niedriger als auf jedem Fußballplatz“, sagte Christian Fellner, Sprecher von ATTAC Österreich. „Wie schon im vergangenen Jahr sind wir darum bemüht, alle Konflikte gewaltfrei zu lösen. Ich hoffe, auch die Polizei sieht das heuer so. Denn im vergangenen Jahr war es vor allem die WEGA (Spezialeinheit der Wiener Polizei, Anm.), die Gewalt geschürt hatte“, sagte Fellner.

Tenor der Reden und Vorträge im Brunnauerzentrum war die Kritik am kurzfristigen Gewinndenken der WEF-Konzerne. Diese seien demokratisch nicht legitimiert, machten aber die Regeln des weltweiten Handels ausschließlich zu ihrem Vorteil ohne Rücksicht auf die Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Die Vorherrschaft der WEF-Konzerne sei für 97 Prozent der Bevölkerung negativ, sagte Fellner. Kritik kommt auch von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch: Die Eigenmächtigkeiten der Konzerne ginge so weit, dass sogar nationale Arbeitsrechtsregelungen bedroht sind, ausgehebelt zu werden, kritisierte der Gewerkschaftsboss.

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