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Aufregung um Ex-Minister Drozda: Ließ er Gemälde aus Kanzleramt mitgehen?

Der rote Ex-Minister steht in der Kritik.
Der rote Ex-Minister steht in der Kritik. ©APA/HANS PUNZ
Thomas Drozda steht derzeit in der Kritik: Er soll beim Umzug vom Bundeskanzleramt ins eigene SPÖ-Parteibüro ein vom Wiener Belvedere zur Verfügung gestelltes Gemälde mitgenommen haben.

Als “Skandal” bezeichnet ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer in einer Aussendung die Mitnahme eines Gemäldes aus dem Bundeskanzleramt, das Thomas Drozda (SPÖ) vom Wiener Belvedere zur Verfügung gestellt wurde. Nach dem Ausscheiden aus der Bundesregierung soll das wertvolle Werk mit dem roten Ex-Minister in die SPÖ-Parteizentrale übersiedelt sein.

Dieser Vorgang zeige laut Nehammer das jahrelange politische Verständnis der SPÖ: “Dass sie Kanzleramt und Republik jahrelang als ihr Eigentum angesehen hat.” Er sieht nun SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in der Verantwortung, für Aufklärung zu sorgen.

Aufklärung rund um Gemälde im Büro von Drozda gefordert

Scharfe Kritik an dem SPÖ-Bundesgeschäftsführer übt auch  FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. Er fragt in einer Aussendung nach dem Aufenthaltsort der Leihgabe in der Zeit zwischen dem Auszug Drozdas aus dem Ministerium und seinem Einzug als Bundesgeschäftsführer ins Parteibüro.

“Die Österreicher haben das Recht zu erfahren, wo das wertvolle Bild über ein halbes Jahr aufbewahrt wurde. Denn hier handelt es sich um das Eigentum der Bevölkerung und nicht um das der SPÖ. Außerdem wollen wir angesichts dieses Skandals wissen, ob es weitere rote Ex-Minister gibt, die solche Bilder haben mitgehen lassen”, so Vilimsky. Auch er fordert von Rendi-Wagner eine umfangreiche Aufklärung des Sachverhalts.

Rendi-Wagner verteidigt Drozda

SPÖ-Chefin Rendi-Wagner betonte am Samtag im Ö1-“Journal zu Gast”, dass die Rückgabe des Bildes so rasch wie möglich erfolgen werde. Hätte Drozda gewusst, dass das so problematisch ist, hätte er das nicht gemacht, so die SPÖ-Chefin.

(Red)

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