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Aufgeklärt: Diese sechs E-Scooter-Mythen stimmen nicht

In Wien wird immer wieder über ungünstig geparkte E-Scooter geklagt.
In Wien wird immer wieder über ungünstig geparkte E-Scooter geklagt. ©APA/AFP/DAVID GANNON
Die Beliebtheit von E-Scootern hält sich bei den Österreichern in Grenzen. Der Anbieter Lime will nun mit Vorurteilen und Mythen aufräumen.
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Vor mehr als einem Jahr brachte Lime seine Leih-E-Scooter nach Wien. Nun will der Anbieter über oft gehörte, aber unbegründete Mythen aufklären.

Lime klärt über E-Scooter-Mythen auf

1. "E-Scooter haben eine Lebensdauer von 10 Monaten oder weniger"

Das neueste Lime-Scooter-Modell (Generation 3, kommt auch nach Österreich) hat eine Lebensdauer von weit mehr als einem Jahr selbst bei intensivster Nutzung. Lime entwickelt und produziert seine E-Scooter selbst, um sicherzustellen, dass das Gerät möglichst robust und langlebig ist. Um die Lebensdauer des Scooters ständig zu verlängern, beschäftigt Lime ein Team von 200 Mechanikern, die jeden kaputten Scooter vollständig zerlegen, um Teile zu reparieren und wiederzuverwenden. Wenn der Scooter am Ende seiner Lebensdauer ankommt, werden alle nicht recycelbaren Komponenten von unseren Partnern in biologisch abbaubare Komponenten umgewandelt, und die Rohstoffe des Geräts wie Stahl und Kunststoff werden in Flüssigkeit oder Pulver umgewandelt und wiederverwendet.

2. "E-Scooter ersetzen keine Autofahrten, sondern Fahrradtouren"

Am Beispiel Paris: Seit ihrer Einführung in Paris im Juni 2018 haben Lime Scooter 10 rRozent der Fahrten in umweltschädlichen Kraftfahrzeugen (Autos, Taxis, Mopeds, Motorräder usw.) ersetzt. Entgegen der landläufigen Meinung ersetzen Lime Scooter nur 2 Prozent der bisherigen Fahrten mit dem Privatrad. In Wien ist die Situation ähnlich.

3. "Die E-Scooter-Anbieter würden es vorziehen, keine verbindlichen Regeln zu haben"

Tatsächlich folgt Lime selbst auferlegten Vorschriften, die strenger sind als die Behörden verlangen. Lime Scooter in Wien können nicht schneller als 20 km/h gefahren werden (gegenüber 25 km/h, die gesetzlich erlaubt sind). Und: Lime hat freiwillig in stark frequentierten Bereichen (wie z.B. dem Museumsquartier) Parkverbotszonen definiert, in denen kein Kunde eine Fahrt abschließen kann.

4. "E-Scooter können überall geparkt werden"

Neben den selbst auferlegten Parkverboten (siehe Punkt 3) informiert Lime die Nutzer intensiv über die Parkregeln. Gemeinsam mit dem Blindenverband Wien-Niederösterreich-Burgenland (BSVWNB) entwickelte Lime eine Kampagne, welche die Nutzer über die Bedürfnisse von Blinden auf der Straße und rücksichtsvolles Verhalten für Scooter-Fahrer aufklärt.

5. "E-Scooter werden oft wild entsorgt"

Im Gegensatz zu früheren Fällen (wie dem chinesischen Leihrad-Anbieter im Jahr 2017) wurden in Wien keine nennenswerten Fälle von wild entsorgten Lime Scootern gemeldet. Dies liegt auch an der Qualität der Scooter-Hardware: Lime lagert die Entwicklung und Produktion seiner Scooter nicht aus, um sicherzustellen, dass seine Nutzer Zugang zu einem möglichst robusten und langlebigen Gerät haben.

6. "Der E-Scooter ist das gefährlichste Transportmittel"

Die Zahl der Verletzungen und Todesopfer auf unseren Straßen muss reduziert werden. Wenn der Autoverkehr durch Mikromobilitäts-Lösungen wie Lime reduziert wird, wirkt sich das auch auf die Sicherheit auf der Straße positiv aus. Und: Lime hat berechnet, dass ein von vier E-Scooter-Fahrten eine Autofahrt ersetzt. Daher schätzt Lime, dass seine Kunden weltweit bisher etwa 25 Millionen Meilen Autoreisen vermieden und 9.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart haben.

(Red)

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