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Neuer E-Roller-Anbieter "Bird" startet in Wien

Zunächst will Bird mit einer kleinen Flotte in Wien starten.
Zunächst will Bird mit einer kleinen Flotte in Wien starten. ©Bird
Neben dem amerikanischen E-Roller-Anbieter "Lime" will auch Konkurrent "Bird" in Wien Fuß fassen. Bereits am Samstag sollen die ersten E-Scooter verteilt werden. Der Roller ist aber auf die inneren Bezirke beschränkt.
Lime will 200 E-Tretroller in Wien verteilen

Nach den Leihrädern ist vor den Elektrotretrollern: Während die stationslosen Drahtesel inzwischen wieder weitgehend aus Wien verschwunden sind, stehen mehrere US-amerikanische Anbieter von E-Scootern vor dem Markteintritt. Preislich bewegt sich Bird im gleichen Rahmen wie Lime – nämlich ab 1 Euro pro Roller-Anmeldung und weitere 15 Cent pro Minute. Vorerst soll Bird nur in den Innenbezirken, also von 1010 bis 1090, genutzt werden.

E-Roller via App mieten

In Wien kann künftig zwischen 7.00 und 21.00 Uhr ein Bird-E-Roller via Smartphone-App angemietet werden. In der Nacht werden die in Grau gehaltenen Gefährte – so wie jene der Konkurrenz – eingesammelt und aufgeladen. Bird ist bereits in Paris und Brüssel aktiv. Wien folgt als dritte Metropole: “Wien ist Vorreiter bei E-Mobility und der Sharing Economy. Im Rahmen der Smart City Initiative tut sich hier grade wirklich viel, weshalb die Entscheidung für Wien eine sehr logische war”, erklärt Christian Geßner, der General Manager für Bird in Wien.

Das Unternehmen gehe, so wird beteuert, immer verantwortungsvoll vor. Erst wenn das Service gut angenommen werde, baue man die Flotte aus. Sie besteht zunächst nur aus 100 Exemplaren. Erst wenn jeder Roller mindestens dreimal pro Tag ausgeliehen wird, wird aufgestockt. Die Scooter sind – nach Abstimmungen mit der Stadt Wien, wie betont wird – zum Betrieb auf Radwegen zugelassen und auf eine Maximalgeschwindigkeit von 24 km/h begrenzt. Das Fahren auf dem Gehsteig ist verboten.

Regeln müssen weiter gelten

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) zeigte sich über die neuen Mobilitätsanbieter erfreut: “Wir begrüßen, dass die Wienerinnen und Wienern immer mehr Möglichkeiten nutzen und bekommen, in der Stadt unterwegs zu sein. Diese Form der Freiheit unterstützen wir laufend mit der zeitgemäßen Umgestaltung unserer Stadt. Aber klar ist, dass auch für die E-Scooter Regeln gelten müssen, damit aus dem Angebot kein Ärgernis entsteht”, sagte sie in einer Aussendung am Freitag.

Maximal 1.500 Roller pro Anbieter in Wien

Mittels einer Verordnung habe man festgelegt, dass es eine Höchstzahl an Scootern gibt. Pro Anbieter sind maximal 1.500 E-Roller erlaubt. Jedes Gefährt wird dabei von der Stadt erfasst und markiert. Verwiesen wurde auch auf die Abholfrist für beschädigte oder verkehrsbehindernd abgestellte E-Roller. Sie beträgt Wochentags vier, am Wochenende zwölf Stunden. Wird der Scooter nicht innerhalb dieser Zeit vom Vermieter abgeholt, wird er kostenpflichtig entfernt und eine Verwaltungsstrafe von bis zu 700 Euro verhängt.

(APA/red)

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