Audimax-Störaktion: Zehn Identitäre verurteilt

Der Audimax-Hörsaal an der Hauptuni in Wien.
Der Audimax-Hörsaal an der Hauptuni in Wien. ©APA/Georg Hochmuth
Zehn Aktivisten der rechtsradikalen "Identitäre Bewegung Österreich" sind am Mittwoch in Wien verurteilt worden.

Zehn Aktivisten der rechtsradikalen “Identitären Bewegung Österreich” sind am Dienstag wegen Besitzstörung verurteilt worden, nachdem sie im April eine Aufführung von Elfriede Jelineks Stück “Die Schutzbefohlenen” durch Flüchtlinge im Audimax der Uni Wien gestürmt hatten. Klägerin war die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Uni Wien, die die Aufführung organisiert hatte.

Bei der Performance waren mehrere Dutzend “Identitäre” kurz nach Beginn in den von der ÖH angemieteten Hörsaal eingedrungen. Sie hatten die Bühne gestürmt und dort ein Transparent mit der Aufschrift “Heuchler” entrollt, Flugblätter in die Menge geworfen und Schauspieler und Publikum mit Kunstblut bespritzt. Laut dem der APA vorliegenden “Endbeschluss” des Bezirksgerichts Innere Stadt müssen die “Identitären” Störungen dieser Art künftig unterlassen. Außerdem wurden sie dazu verurteilt, die Prozesskosten der ÖH von rund 1.400 Euro zu übernehmen.

(APA, Red.)

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